Open Libra: Konkurrenz für Facebook-Währung

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Open Libra: Konkurrenz für Facebook-Währung

Das Kryptowährungsprojekt aus dem Hause Facebook bekommt Konkurrenz von einem Zusammenschluss verschiedener Unternehmen. Open Libra soll ein Projekt ohne Beschränkungen durch Facebook werden.

Während Regulatoren noch weit davon entfernt sind, das Kryptowährungsprojekt aus dem Hause Facebook zuzulassen, bekommt es mit Open Libra bereits Konkurrenz. So plant ein Zusammenschluss aus dreißig Blockchain-Unternehmen und Non-Profit-Organisationen bereits eine Fork des Projekts. Das Programm kann man der offiziellen Homepage entnehmen:

Eine offene Plattform für finanzielle Inklusion. Nicht von Facebook betrieben.

Wie Open Libra weiter mitteilt, fokussiert sich das Projekt darauf, eine Alternative zum geplanten Facebook Coin zu bieten – mit der Betonung auf eine offene Governance und wirtschaftlicher Dezentralisierung. Kurzum: ein Blockchain-Projekt ohne zentrale Anlaufstelle, ganz im Gegensatz zur Grundidee hinter Libra.

Die Mitglieder der Facebook-Konkurrenz

Zu den Gründern, die ihr Projekt kürzlich auf der Ethereum-Entwickler-Konferenz ankündigten, gehören unter anderem Mitglieder folgender Organisationen:

  • Wireline
  • Radicle
  • Cosmos
  • Chainlink
  • Democracy Earth
  • BlockScience
  • Synestate
  • Vulcanize
  • MathShop
  • BlockScience
  • Web3
  • Singapore University
  • Ethereum Foundation
  • Spacemesh
  • George Mason University
  • Hashed
  • Danish Red Cross
  • hiveonline
  • Kyokan

Open Libra forkt Facebook

Der Zusammenschluss aus Blockchain-Community-Mitgliedern sowie NGOs reagiert damit auf die landläufigen Zweifel der Krypto-Community bezüglich des Projekts. Dementsprechend bewegt sich Libra entgegen des gängigen Krypto-Narratives. Während bei Bitcoin die Idee eines dezentralen Währungssystems ohne eine verwaltende Institution im Zentrum steht, kann man das Libra-Projekt als gegenläufig sehen.


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Durch die Verbindung zum Social-Media-Konzern Facebook entstünde hier ein stark zentralisiertes Krypto-Projekt, das für seine Verfehlungen in puncto Privatsphäre immer wieder in die Kritik geraten ist. So befürchten die Macher hinter Open Libra, dass die Verbindung zwischen einer privaten Währung und der Social-Media-Plattform zur Überwachung von Finanzströmen einlädt. Auch die starke Zentralisierung durch eine einzelne Institution finden die Urheber von Open Libra bedenklich. Letztlich wird es sich bei Open Libra um eine Fork des Facebook-Projekts handeln, die dem Launch von Libra folgen soll:

Trotz des Pushbacks der Nationalstaaten glauben wir, dass Facebook sein Ziel erreichen wird. Die OECD-Regierungen werden sich auf ihre eigenen Ergebnisse konzentrieren und haben in Wirklichkeit wenig legislative Macht, um gegen eine transnationale Kraft wie Facebooks Libra vorzugehen.

Dass sich Libra also durchsetzt, ist nach Ansicht der Urheber wahrscheinlich. Erst kürzlich startete Coinflex die Möglichkeit, auf das Startdatum des Projekts Wetten abzuschließen.

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