Blast zieht bei seiner Ethereum Layer 2 den Stecker. Die Einnahmen reichen nicht mehr aus, um die laufenden Kosten zu decken. Der Kurs bricht ein.
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Vor zwei Jahren gekauft, jetzt mehrere Millionen wert – das Krypto-Portfolio von Andrew Tate sorgt trotz seiner Festnahme für Spekulationen.
Statt tokenisierte Aktien zu kaufen, empfiehlt Bitwise-CIO Matt Hougan den Einstieg in drei ganz bestimmte Kryptowährungen. Das sind seine Favoriten.
Weil der Gründer ohne Testament starb, begann ein Streit um die Nachfolge bei Ondo. Warum die Mutter des verstorbenen Gründers die neue Führung nicht anerkennt.
Sowohl bei XRP als auch bei Ethereum dominiert wieder der Pessimismus in der Community. Antizyklischen Krypto-Investoren könnte sich dadurch nun eine Chance bieten.

Bei Solana sorgen nicht nur neue Kurszonen für Bewegung. Auch rund um Alpenglow gibt es eine wichtige Klarstellung, die viele aber falsch eingeordnet haben.

Litecoin verzeichnet Rekordzuflüsse bei den ETFs und soll auf das Canton-Netzwerk integriert werden. Wie weit kann LTC noch steigen?
Evernorth wird zur größten börsennotierten XRP-Treasury. Wie viel von dem neuen Kapital in neue Käufe fließt, ist allerdings noch unklar.
Viele Altcoins starten mit der Hoffnung, Bitcoin zu schlagen. Im Langzeitvergleich bleibt davon oft wenig übrig.
Donald Trump lädt erneut die größten Käufer seines Memecoins zum Dinner. Schon die früheren Treffen sorgten für Korruptionsvorwürfe.

Was für ein Monat für Ripple – allein im August kamen beinah 900 Millionen RLUSD dazu. Die Mehrheit liegt aber nicht auf dem XRP-Ledger.
Die Lion Group stockt ihre HYPE-Rerserve um 20 Prozent auf und verkauft dafür Solana. Was steckt hinter dem Tausch?

Ripple meldet Erfolg um Erfolg, die Spot ETFs sind da, und trotzdem hängt XRP bei 1,50 US-Dollar fest. Woran das liegt und was passieren müsste, damit sich daran etwas ändert.
Die Bären scheinen kurzfristig zurück auf dem Parkett. Ob es sich um eine nachhaltige Top-Bildung handeln könnte, verrät ein Blick auf den Chart
Banken sollen bei Cross-Chain-Transaktionen künftig selbst mitentscheiden, wann eine Transaktion ausgeführt wir. Auf welche Wette setzt Chainlink?

Die größte XRP-Treasury steht kurz vor dem Börsendurchbruch. Warum Evernorth anders ist als Strategy und mit seinen XRP-Beständen ambitionierte Pläne verfolgt.

Die großen XRP Wallets werden wieder deutlich aktiver und verschieben Milliarden von Coins zu Binance. Was dahinterstecken könnte und wo bei einem weiteren Rücksetzer wieder mehr Nachfrage wartet.

Wer bisher mehrere ETFs und andere Assets kauft, könnte künftig mit einem einzigen Token auskommen. Was die neue Ondo-Partnerschaft bringt.
Altcoins ist die Sammelbezeichnung für alle Kryptowährungen außer Bitcoin. Das Wort setzt sich aus „Alternative” und „Coin” zusammen und entstand in den frühen Jahren des Kryptomarkts, als neben Bitcoin erste neue Blockchain-Projekte erschienen. Heute umfasst der Altcoin-Markt tausende Coins und Token mit sehr unterschiedlichen Technologien, Zwecken und Risikoprofilen.
Der Begriff Altcoin tauchte erstmals in Bitcoin-Foren auf, als 2011 mit Namecoin und Litecoin erste Alternativen zu Bitcoin entstanden. Altcoins können auf eigenen Blockchains laufen, andere Konsensmechanismen nutzen oder völlig andere Anwendungsfälle verfolgen als Bitcoin. Ein einheitliches technisches Kriterium für die Abgrenzung gibt es nicht: Manche Analysten zählen auch Ethereum zu den Altcoins, andere behandeln es wegen seiner Rolle als Smart-Contract-Plattform als eigenständige Kategorie. Stablecoins wie USDT oder USDC werden in vielen Marktanalysen gesondert betrachtet, da sie auf Kursstabilität ausgelegt sind und nicht auf Kurssteigerung. Die Gemeinsamkeit aller Altcoins ist, dass sie nach Bitcoin entstanden sind und einen anderen Ansatz verfolgen.
Als Altcoin Season (kurz: Altseason) bezeichnet man Marktphasen, in denen Altcoins prozentual stärker zulegen als Bitcoin. Als Messgröße dient der Altcoin Season Index von BlockchainCenter.net: Er misst, wie viele der Top-50-Altcoins Bitcoin in den vergangenen 90 Tagen outperformt haben. Erreicht der Index 75 Prozent oder mehr, zeigt er Altcoin Season an. Historisch entstehen Altseasons häufig nach Bitcoin-Rallyes, wenn Kapital aus Gewinnen in andere Kryptowährungen rotiert wird. In historischen Bullenmärkten folgte diese Rotation oft einer Reihenfolge: Zuerst floss Kapital in Large-Cap-Altcoins wie Ethereum, dann in Mid-Caps und schließlich in kleinere Projekte. Das erklärt, warum späte Altcoin-Phasen oft von extremen Kursgewinnen bei wenig bekannten Coins begleitet werden, gefolgt von ebenso schnellen Einbrüchen.
Der Altcoin-Markt umfasst fundamental verschiedene Projekttypen. Layer-1-Blockchains bieten Infrastruktur für Smart Contracts und dezentrale Anwendungen. DeFi-Protokolle ermöglichen Lending, Börsenhandel und andere Finanzdienstleistungen ohne zentrale Vermittler. Memecoins wie Dogecoin (DOGE) haben keinen klar definierten technischen Anwendungsfall, sondern basieren auf Gemeinschaft und viraler Verbreitung. Stablecoins wie USDT oder USDC sollen einen konstanten Wert halten und gelten in vielen Analysen nicht als klassische Altcoins. Die Unterschiede in Technologie, Anwendungsfall und Risikograd zwischen diesen Kategorien sind erheblich und erfordern bei Investitionsentscheidungen eine genaue Einordnung.
Altcoins haben in der Regel eine geringere Marktkapitalisierung und Liquidität als Bitcoin, was zu stärkeren Preisschwankungen in beide Richtungen führt. In Bärphasen verkaufen Investoren weniger liquide Assets zuerst, was Altcoin-Kurse besonders unter Druck setzt. Außerdem gilt Bitcoin als ältestes und bekanntestes Krypto-Asset als vergleichsweise stabiles Asset innerhalb des Kryptomarkts: Kapital fließt in Unsicherheitsphasen tendenziell von Altcoins zurück in Bitcoin. Dies zeigt sich im Bitcoin-Dominance-Indikator (BTC.D), der den prozentualen Anteil von Bitcoins Marktkapitalisierung am Gesamtmarkt misst. Steigt die Bitcoin-Dominanz, verlieren Altcoins relativ an Wert. Dieser Mechanismus führt dazu, dass Altcoins in Bullmärkten oft stärker steigen als Bitcoin, in Bärphasen aber auch stärker fallen.
Altcoins bieten potenziell höhere Renditen als Bitcoin, tragen aber auch mehr Risiken. Viele Projekte sind schlecht dokumentiert, haben kleine Entwicklerteams oder keine klare Nutzeradoption. Das Risiko von Betrug, Projektaufgabe oder technischen Fehlern ist bei unbekannten Altcoins deutlich höher als bei etablierten Assets. Andererseits haben einige Altcoins innovative Konzepte eingeführt, darunter Smart Contracts, dezentrale Finanzen und skalierbare Konsensmechanismen. Wer in Altcoins investieren möchte, sollte das Projekt, das Entwicklerteam und das Tokenomics-Modell genau prüfen. Große, etablierte Altcoins wie BNB haben eine höhere Liquidität und längere Entwicklungshistorie als unbekannte Micro-Cap-Token, gelten aber dennoch als riskanter als Bitcoin.