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Adoptions-BoostVisa stellt ein Krypto-Beratungsgremium zusammen

NFTs, CBDC und Krypto-Karten – Visa lässt im Krypto-Space nichts anbrennen. Doch jetzt sollen auch andere von dem Wissen des Zahlungsgiganten profitieren.

Marlen Kremer
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Visa Logo Bitcoin Münze

Quelle: Shutterstock

Nach einem Cryptopunk-NFT und zahlreichen Partnerschaften für Krypto-Karten im Gepäck geht der weltweit führende Zahlungsdienstleister nun einen Schritt weiter. Visa baut nämlich nicht nur ihr Krypto-Angebot aus, sondern will jetzt auch Kunden beratend in dem Bereich zur Seite stehen. Organisatorisch wird das Beratungsteam unter der Visa Consulting & Analytics Einheit sitzen.

Aus einer Pressemitteilung vom heutigen 8. Dezember geht hervor, dass Visa nun eine Krypto-Beratungseinheit aufgestellt hat. Diese soll anderem Organisationen helfen, Wege in das Krypto-Geschäft zu finden. Dabei erklärt der Kreditkartengigant in der Pressemeldung, dass dies der erste wichtige Schritt für ein tiefgehendes Verständnis des Ökosystems sei.

Carl Rutstein, Global Head von Visa Consulting & Analytics, erklärt, dass sich die Denkweise ihrer Kunden “von dem Wunsch, Kryptowährungen zu erforschen und zu experimentieren, bis hin zum Aufbau einer Strategie und einer Produkt-Roadmap” wesentlich verändert habe.

Aktuell arbeite Visa in den USA mit dem Unternehmen UMB Financial Corporation zusammen. “Wir haben uns an Visa gewandt, um mehr über digitale Währungen und die Anwendungsfälle für verschiedene Geschäftsbereiche zu erfahren”, so Uma Wilson, Executive Vice President, CIO und Product Officer bei der UMB Bank.

Willkommen zum Krypto-Mainstream

Die Aufstellung eines speziellen Beratungsorgans erfährt von Visa gutes Timing. Denn zeitgleich veröffentlichte der Kreditkartengigant zudem ein neues Whitepaper über das Konsumenten- und Nutzungsverhalten im Krypto-Bereich. Dazu befragte Visa mehr als 6.000 Finanzentscheider in acht Märkten (Argentinien, Australien, Brasilien, Deutschland, Hongkong, Südafrika, Großbritannien und die USA).

In dem Report spricht der Zahlungsdienstleister von einem “fast universalen Bewusstsein” über Krypto, bei 94 Prozent der Befragten, die Verfügungsgewalt über ihre Finanzen haben.

Dem Bericht zufolge hielten sich in Deutschland Krypto-Neugierigen und die Skeptiker die Waage. 16 Prozent der in Deutschland lebenden Erwachsenen (über 18 Jahre alt) haben versucht, mehr über den Krypto-Space zu erfahren, sehen diesen jedoch in einem eher negativen Licht. Indes zeigen sich 16 Prozent eher positiv gegenüber dem Bereich – haben aber noch keine Kryptowährung erworben.

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