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IBM startet Blockchain-Netzwerk World Wire in 72 Ländern

Das amerikanische Tech-Unternehmen IBM hat sein Blockchain-Netzwerk World Wire gestartet. Der Konzern möchte sein Zahlungsnetzwerk weltweit verbreiten und setzt dabei auf die Unterstützung von einigen internationalen Banken. IBM arbeitet bereits seit 2016 an seinem Blockchain-Netzwerk.

Sebastian Holz
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Beitragsbild: Shutterstock.com

Das amerikanische Unternehmen IBM hat heute, am 20. März, angekündigt, das hauseigene Blockchain-Netzwerk World Wire zu starten. Bei IBM World Wire handelt es sich um ein globales Echtzeit-Zahlungsnetzwerk für Finanzinstitute. World Wire verbindet nach eigenen Angaben rund 72 Länder mit 47 Währungen und 44 Bankenendpunkten. Insgesamt ermöglicht die Blockchain das Handeln von rund 1.081 Währungspaaren. Laut IBM wurde World Wire entwickelt, um Devisen, grenzüberschreitende Zahlungen und Geldüberweisungen zu optimieren und zu beschleunigen. Das Unternehmen behauptet, dass es sich um das erste Blockchain-Netzwerk seiner Art handelt. Einzigartig ist laut Unternehmensangaben, dass Zahlungsmeldungen, Clearing und Settlement in ein einheitliches Netzwerk integriert sind und den Teilnehmern die dynamische Auswahl aus einer Vielzahl von digitalen Assets ermöglicht.

Was ist die Vision von World Wire?

Marie Wieck, General Manager von IBM Blockchain, ist sich in einer Pressemitteilung sicher, dass der Konzern mit World Wire ein neues innovatives Zahlungsnetzwerk geschaffen hat. Wieck betonte, dass World Wire Überweisungen beschleunigen kann und grenzüberschreitende Zahlungen in Ländern erleichtert, die üblicherweise keine gute Finanzinfrastruktur besitzen. Die Managerin betonte außerdem, dass durch die Schaffung des Netzwerks mehrere digitale Assets unterstützt werden sollen. Außerdem erwartet das Unternehmen, dass World Wire der Förderung von Innovationen und der finanziellen Inklusion dienen wird.

World Wire soll außerdem ein Modell für grenzüberschreitende Zahlungen unter Verwendung des Stellar-Protokolls anbieten. Mit Stellar sollen Geldüberweisungen anstelle der Komplexität herkömmlicher Transaktionen von Punkt zu Punkt gemacht werden. Die Anwendung des Stellar-Protokolls reduziert laut IBM die Anzahl der Intermediäre und ermöglicht den Benutzern, die Abwicklung von Transaktionen in Sekunden. Wie das Unternehmen mitteilte, unterstützt das Netzwerk bereits die Abrechnung mit Stellar Lumen. Außerdem unterstützt World Wire einen Stable Coin in US-Dollar, der in Zusammenarbeit mit Partner Stronghold entworfen wurde.

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