Flüchtlingskommissarin im Exklusivinterview UN-Geflüchtetenhilfe: “Krypto wird verändern, wie wir Spenden sammeln”

Die UN-Geflüchtetenhilfe unterstützt Vertriebene mit Krypto. Die Schatzmeisterin über seine revolutionäre Macht, erste Erfolge – und letzte Hürden.

Giacomo Maihofer
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UN-Flüchtlingshilfe

Beitragsbild: Shutterstock

| Eine ukrainische Geflüchtete und ihr Kind

114 Millionen Menschen weltweit sind gegenwärtig auf der Flucht. Doppelt so viele, wie noch vor zehn Jahren. Ukraine, Gaza, Libanon: Ganze Regionen versinken in Kriegen und im Chaos, ihre Bewohner müssen flüchten. Das UN-Geflüchtetenhilfswerk (UNHCR) kämpft für ihre Rechte – seit dem Zweiten Weltkrieg. Nun auch mit Kryptowährungen.

Carmen Hett ist seit fast 20 Jahren die Schatzmeisterin der UN-Organisation. BTC-ECHO traf sie in Genf zu einem Exklusiv-Interview und lernte von ihr mehr über das große Potenzial der Kryptowährungen für die Flüchtlingshilfe: “Es wird sehr verändern, wie wir Spenden sammeln”, ist Hett überzeugt. Seit 2022 organisierte sie eine erste Spendenkampagne der Organisation mit digitalen Währungen für Flüchtlinge in der Ukraine – ein großer Erfolg.

Man schickte in einem Jahr insgesamt eine Million US-Dollar in USDC an 1.500 ukrainische Haushalte, gemeinsam mit der Blockchain Stellar (XLM). Und das sei erst der Anfang, so Hett. Man könne mit Kryptowährungen noch viel größere Kampagnen lancieren – und auch einige zentrale Probleme der Flüchtlingshilfe lösen. Die größte Hürde: fehlende Regulierung. Ein Interview.

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