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Meinungs-ECHO Ukraine erhält 54 Millionen US-Dollar in Krypto

Krieg ist teuer. Nicht nur, weil die Waffen Geld kosten, sondern auch, weil die Verpflegung und Versorgung von Gebieten weiter geleistet sein muss, in denen die Wirtschaft zum Erliegen kommt. Deshalb wandte sich der ukrainische Vizepräsident, Mykhailo Fedorov, in der vergangenen Woche mit der Bitte nach Krypto-Spenden an die Community – die Reaktionen im Meinungs-ECHO.

Marlene Müller
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Straßenkünstler malen Plakate gegen den Krieg

Beitragsbild: Picture Alliance

Der Vizepräsident und Minister für die digitale Transformation der Ukraine, Mykhailo Fedorov wandte sich in der vergangenen Woche mehrmals an die Krypto-Community. Er bat um Spenden, zunächst in Bitcoin, Ether und USDT. Nachdem das über unterschiedliche Kanäle bekannt wurde, reagierte auch Gavin Wood, Mitbegründer von Polkadot darauf. Er versprach fünf Millionen US-Dollar, sofern auch eine Polkadot-Adresse eingerichtet werden würde.

Prompt folgte auf dem Twitter-Account des Vizepräsidenten die Bekanntgabe von sowohl einer Polkadot- als auch einer Solana-Adresse. Er schrieb: “Die Krypto-Community unterstützt die Ukraine weiterhin. Ich bin @gavofyork dankbar, der eine beeindruckende Spende von 5 Millionen Dollar von @Polkadot$DOT geleistet hat. Dies wird sicherlich zum ukrainischen Sieg beitragen und die Zivilbevölkerung unterstützen. Wir werden gewinnen – die besten Leute stehen mit uns.”

Dogecoin: “Wir sind nicht reich, aber wir kümmern uns”

Doch dabei sollte es nicht bleiben. Auch die Dogecoin-Community wurde um Hilfe gebeten. Indessen antwortete ein ehemaliger Entwickler der Memewährung darauf:

Insgesamt konnten bis Freitag, dem 4. März, über 54 Millionen US-Dollar in Krypto-Spenden für die Ukraine eingesammelt werden. Der Vizepräsident hofft auch in der kommenden Woche auf weitere Zulagen. Er schrieb:

Der Crypto Fund of Ukraine sammelte in einer Woche 50 Millionen US-Dollar in Krypto, um die Ukraine zu unterstützen. [Das ist] eine unglaubliche Einheit vor Putins Eingriff in Freiheit und Demokratie. Ich strebe diese Woche 100 Millionen Dollar an. Wir werden gewinnen! #StandWithUkraine

Mykhailo Fedorov, 04. März 2022

Blockchains können nicht gesperrt werden

Zugleich können sich auch russische Personen die digitalen Währungen zunutze machen. Denn, wie der CEO der deVere Group feststellte, kann beispielsweise Bitcoin nicht kontrolliert werden:

Auch für Bitcoin-Investor Lark Davis ist klar, dass die Gründe in Bitcoin zu investieren aktuell kaum offensichtlicher sein könnten:

Für diese beiden scheint die Unkontrollierbarkeit von Bitcoin kein Nachteil zu sein, sondern eine Stärke des Krypto-Systems. Wie unser Chefredakteur Sven Wagenknecht schon im Freitagskommentar aufzeigte, scheiden sich an der moralischen Dimension der Zensurresistenz die Geister.

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