Quartalszahlen Ripple: Trotz andauernder Schwierigkeiten mit der Justiz stimmen die jüngsten Zahlen bullish
Anton Livshits

von Anton Livshits

Am · Lesezeit: 3 Minuten

XRP-Münze auf Smartphone, das einen Kurs-Chart zeigt

Quelle: Shutterstock

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Bullische Nachrichten von Ripple: Ungeachtet des Konflikts mit der SEC floriert der Handel mit der firmeneigenen Kryptowährung XRP.

Das tägliche Handelsvolumen von XRP hat sich zum zweiten Quartal 2021 verdoppelt. Die Kryptowährung aus dem Hause Ripple verhielt sich damit wie das Ganze des Krypto-Marktes. Etwaige negative wirtschaftliche Auswirkungen des Rechtsstreits zwischen Ripple und der US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) fallen demnach nicht allzu sehr ins Gewicht.


Die Zahlen stammen aus einem Quartalsbericht, den Ripple am 29. Juli per Blogbeitrag veröffentlichte. Das tägliche XRP-Handelsvolumen betrug im ersten Quartal des Jahres im Durchschnitt demnach 2,26 Milliarden US-Dollar. In den drei darauf folgenden Monaten stieg es auf 4,492 Milliarden US-Dollar an. Die von Ripple getätigten XRP-Verkäufe erhöhten sich ebenfalls von 150,3 auf 157,9 Millionen US-Dollar.

XRP-Entwicklung korrelierte mit Bullenmarkt

Dem Ripple-Bericht ist zu entnehmen, dass die positive Entwicklung von XRP nicht losgelöst vom Gesamttrend am Krypto-Markt zu betrachten ist. Sowohl das Handelsvolumen als auch der Preis der Kryptowährung hatten ihren Peak im April und damit zur selben Zeit wie das Bitcoin-Allzeithoch.

Die Verfasser:innen des Blogsposts gehen auch auf die Volatilität am Krypto-Markt ein, die im zweiten Quartal des Jahres erneut deutlich zum Tragen kam. Bei den anhaltenden Preisschwankungen sahen sie die letzten Monate eine Vielzahl an Faktoren am Werk. Genannt werden Ransomware-Attacken, regulatorische Bedenken und die Tweets von Elon Musk. Als weiteren Faktor mit Einfluss auf das Marktgeschehen identifizieren sie eine steigende Inflationsangst, diese führt Anleger:innen bekanntlich dazu, sich nach Alternativen zu Fiatwährungen umzusehen.

XRP verhielt sich im Übrigen volatiler als die Leitwährungen Bitcoin und Ether.


Ripple vs. SEC dauert an

Alles in allem scheint die erste Jahreshälfte für XRP und Ripple günstig verlaufen zu sein. Wäre da nicht der anhaltende Konflikt mit der SEC, der die Freude über das verdoppelte Handelsvolumen sicherlich etwas trüben dürfte.

Zur Erinnerung: Die US-Börsenaufsicht behauptet, dass XRP kein bloßer Token ist, sondern ein Wertpapier. Der Rechtsstreit, der auf diesem Argument beruht, begann im vergangenen Dezember. Ripple sieht sich dem Vorwurf ausgesetzt, seit 7 Jahren Wertpapiere ohne Genehmigung zu vertreiben. Dem Unternehmen droht eine Strafzahlung von bis zu 1,3 Milliarden US-Dollar.

Gegen diese Behauptung führt Ripple das Argument ins Feld, dass die SEC es versäumt habe, Ripple über den begangenen Regelverstoß in Kenntnis zu setzen. Vor Gericht erzielte der XRP-Herausgeber jüngst einen Erfolg. Der ehemalige SEC-Beamte William Hinman muss als Zeuge vorsprechen. Hinman ist für seine Einschätzung bekannt, die Kryptowährungen gerade nicht als Wertpapiere ansieht.

Das Verfahren selbst befindet sich indes noch in einer Phase der Vorbereitung. Beide Parteien tauschen Dokumente aus. Im Blogpost verspricht Ripple, alles zu tun, um “den Fall so zügig wie möglich voranzutreiben”.



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