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San Marino wird Blockchain-Vorreiter

Der Zwergstaat San Marino möchte sich zu einem führenden Blockchain-Zentrum entwickeln. Dazu arbeitet das Innovations-Institut von San Marino mit dem estnischen Blockchain-Projekt Polybius zusammen. Ein Ziel der Zusammenarbeit ist das Entwickeln gesetzlicher Rahmenbedingungen für die Blockchain-Industrie. Die Pläne verkündete das Innovations-Institut von San Marino am 24. April.

Fabian Kaul
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Andrea Zafferani, Minister für wirtschaftliche Entwicklung in San Marino, zeigt sich überzeugt von den Möglichkeiten der Blockchain-Technologie:

„Wir sind die älteste Republik der Welt und wir sind stolz, mit einer von Technologie geführten Umgestaltung zu beginnen. Wir glauben, dass die Partnerschaft [zwischen dem Innovations-Institut und Polybius] eine erhebliche Auswirkung auf die Wirtschaft haben wird, indem sie Wachstum auf dem Gebiet der Innovationen bewirkt, welcher der Kern unserer Entwicklungsstrategie ist. Die Republik wird außerdem hochmoderne Regulierungsmaßnahmen erarbeiten, um ein weltweit führendes Blockchain-Zentrum zu werden.“

Innovation in San Marino

Mit der Arbeit an einem allumfassenden gesetzlichen Rahmen für die Blockchain-Industrie beginnt der von Italien umschlossene Kleinstaat sofort. Damit möchte sich San Marino zu einem „verlässlichen und proaktiven Partner für die Industrie“ entwickeln.

Das Gemeinschaftsunternehmen des Innovation-Institutes und Polybius soll es San Marino außerdem ermöglichen, Polybius’ Digital-ID-Technologie zu nutzen. Dadurch könnten in San Marino neue Identitäts-Mechanismen für Authentifizierungen und Verifikationen genutzt werden.

Sergio Mottola, Vorstandsvorsitzender des Innovations-Institutes von San Marino, spricht über langfristige Pläne mit der Blockchain:

„San Marino befindet sich in einer idealen Position, Innovator in diesem Bereich der Technologie zu werden. Wir sind nicht daran interessiert, kurzfristige oder opportunistische Strategien zu verfolgen, um Vorteile aus den Spekulationen zu ziehen, die die gegenwärtige Welt der Kryptowährungen umgeben. Stattdessen sind wir interessiert an der Revolution, die in der zugrunde liegenden Technologie eingeschlossen ist: Die Blockchain, von der wir erwarten, dass sie größere Auswirkungen auf die Weltwirtschaft haben wird, als das Internet.“

Weiter verfolgt San Marino das Ziel, den direkten Dialog mit Entwicklern auf der ganzen Welt zu suchen. Diesen wollen ihnen ein Umfeld bieten, in dem auf der digitalen Wirtschaft basierende Unternehmen gedeihen können.

Sergei Potapenko, Mitbegründer von Polybius, sagt über die bisherigen Erfolge von Polybius:

„Unsere breite Erfahrung enthält die Entwicklung von praktischen Lösungen auf zahlreichen Blockchains, allen voran Emercoin. In der Vergangenheit haben wir Lösungen für passwortlose Autorisierungen, Datenspeicherung und Notariatsdienste entwickelt und implementiert.“

Wir sind gespannt, welche konkreten Lösungen das Unternehmen in San Marino entwickelt.

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