Große Sicherheitslücke Robinhood: Millionen-Hack und Shiba-Pläne?
Christian Stede

von Christian Stede

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Robinhood Trading

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Die Trading-Plattform und ihr Kundenstamm werden zum Opfer eines Hackerangriffes. Gleichzeitig gibt es Neuigkeiten zur SHIB-Integration.

Die Trading-Plattform Robinhood hat derzeit ein ziemliches Problem. Wie das Unternehmen in seinem eigenen Blog schreibt, hat es das Missgeschick eines Kundendienstmitarbeiters einem Hacker ermöglicht, die persönlichen Daten von etwa sieben Millionen Nutzern zu stehlen. Das sind rund ein Drittel aller bei Robinhood angemeldet User.

Das Unternehmen machte selbst zwar keine Angaben darüber, wie genau sich der Täter Zugang verschafft hat. Offenbar geschah die Kontaktaufnahme jedoch telefonisch. 

Unsere Untersuchungen haben ergeben, dass der Angriff eingedämmt wurde und wir davon ausgehen, dass keine Sozialversicherungsnummern, Bankkontonummern oder Debitkartennummern preisgegeben wurden und dass den Kunden durch den Vorfall keine finanziellen Verluste entstanden sind

, erklärte die Kryptobörse. Ob das die Betroffenen jedoch beruhigen kann, sei erst einmal dahingestellt. Denn immerhin ist es dem Angreifer gelungen, an die E-Mail-Adressen von etwa fünf Millionen Robinhood-Nutzern zu geraten. Etwa zwei Millionen Datensätze enthielten auch die vollständigen Namen. Sie wurden vom Hacker zu einer Erpressungszahlung aufgefordert. Bei 310 Kunden wurden sogar noch mehr persönliche Daten offengelegt, wie Geburtsdaten und Postleitzahlen.

Doch der Hack ist bei weitem nicht alles, was es dieser Tage über Robinhood zu berichten gibt.


Führt Robinhood bald Shiba Inu ein?

Dieser Hack bedeutet einen herben Rückschlag für die Kryptobörse, die gerade bestrebt ist, weiter zu expandieren und sich daher um das Vertrauen der Regulierungsbehörden bemüht. Robinhood hat eine Warteliste für Kryptowährungs-Wallets und plant, in Zukunft auch andere Produkte wie Rentenkonten anzubieten. Man teilte mit, die Strafverfolgungsbehörden benachrichtigt und das Sicherheitsunternehmen Mandiant Inc. mit der Untersuchung beauftragt zu haben.

Dessen ungeachtet denkt Robinhood weiter über ein Listing des stark gehypten Memecoins Shiba Inu nach. Die Community hat eine Kampagne gestartet, um das Unternehmen zu diesem Schritt zu bewegen. Eine Online-Petition hat inzwischen mehr als eine halbe Million Unterschriften erhalten.

Robinhood COO Christine Brown erklärte in einem Interview, dass Robinhood ein “sicherheitsorientiertes Unternehmen” sei, das die regulatorische Machbarkeit seiner Notierungen genau prüfe. Daher wollte sie den Shiba-Inu-Fans auch keine verfrühten Hoffnungen machen:

Unsere Strategie unterscheidet sich von der vieler anderer Marktteilnehmer, die sich darum reißen, so viele Vermögenswerte wie möglich einzustellen. Wir sind der Meinung, dass der kurzfristige Gewinn für uns den langfristigen Nachteil für unsere Nutzer nicht wert ist.

, sagte sie. Die Warteliste für die Wallet, die es Robinhood-Usern ermöglichen wird, Kryptowährungen auf und von der Plattform zu bewegen, zählt derweil mehr als 1,6 Millionen Einträge.


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