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Weniger Gebühren, höhere Blockfinalität Polygon kündigt Hard Fork “Delhi” an

Polygon steht unmittelbar vor dem nächsten Upgrade. Die “Delhi Fork” soll die Gebühren im Netzwerk bei starker Auslastung reduzieren.

Moritz Draht
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Beitragsbild: Shutterstock

| Durch das Upgrade sollen die Gebühren bei Polygon trotz hoher Auslastung erschwinglich bleiben

Das Polygon-Entwicklerteam gibt grünes Licht für das nächste Netzwerk-Upgrade: Kommenden Dienstag, den 17. Januar, soll die “Delhi Fork” ausgerollt werden. Entscheidende Verbesserungen sollen sich insbesondere bei den Netzwerkgebühren ergeben. Zudem wird die Blockfinalität mit der Hard Fork optimiert.

Hard Fork soll Kosten drücken

Als Skalierungsprojekt für Ethereum ist es eine der Kernfunktionen von Polygon, Gebühren zu drosseln. Ausufern können die Gas Fees aber nach wie vor, wenn der Traffic hoch und das Netzwerk ausgelastet ist. “Obwohl die Gasdynamik auf der Blockchain die meiste Zeit gut funktioniert, kommt es bei hoher Nachfrage zu exponentiellen Ausschlägen bei der Basisgasgebühr”, so Polygon. Dieser Makel soll mit der Delhi Fork angegangen werden.

Das Upgrade flacht die Ausschläge, auch “Gas Spikes” genannt, bei ansteigenden Basisgebühren ab. Schwankungen werden dadurch geglättet, Transaktionen im Schnitt günstiger. Eine Verbesserung, die laut Polygon für “Benutzer, Validierer und Entwickler von Bedeutung” sei. Letztlich werde eine bessere “Interaktion mit der Blockchain gewährleistet”.

Polygon schraubt an Blockfinalität

Darüber hinaus verkürzt sich mit der Hard Fork die sogenannte “sprint length” von 64 auf 16 Blöcke. Heißt: Validatoren produzieren Blöcke in kürzeren Zeitabschnitten als bislang.

Mit der “sprint length” ist die Anzahl der Blöcke gemeint, die ein Validator nacheinander produziert. Je höher die Anzahl, umso höher jedoch auch die Wahrscheinlichkeit von “reorgs”: das vorübergehende Aufteilen der Blockchain, bevor Konsens erreicht ist. Durch schnellere Finalität von Blöcken verringert die Hard Fork die Häufigkeit solcher “reorgs”.

Polygon-Nodes müssen vor dem 17. Januar auf die neuste Software aktualisiert werden. Nutzer brauchen keine Updates zu beachten.

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