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Pfizer: Pharma-Riese startet Blockchain-Projekt

Der Pharma-Riese Pfizer und Biogen leiten eine gemeinsame Organisation: die Clinical Supply Blockchain Working Group (CSBWG). Die gemeinsame Arbeitsgruppe startet nun ein Proof-of-Concept-Projekt für die Optimierung der pharmazeutischen Lieferkette.

Alexandra Kons
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Pfizer goes Blockchain

Quelle: Shutterstock

Die Organisation von Pfizer und Biogen hat durchaus prominente Mitglieder. Neben Pfizer und Biogen gehören zu den großen Namen der Gruppe GlaxoSmithKline, AstraZeneca, Merck und Deloitte. Das Team agiert aus dem offenen Workshop im Pfizer Blockchain Center of Excellence.

Ziel der Clinical Supply Blockchain Working Group ist der Aufbau eines Proof-of-Concept-Projekts. Durch die Integration der Blockchain-Technologie ist die digitale Bestandsaufnahme und Rückverfolgung der pharmazeutischen klinischen Lieferkette möglich. Noch sind die teilnehmenden Unternehmen darauf angewiesen, die Lieferketten der pharmazeutischen Mittel teilweise eigenständig zu erfassen. Die Blockchain kann diese Arbeit ersetzen.

Pfizer holt sich die Blockchain zum Tracking von Arzneimitteln

LedgerDomain entwickelte die als KitChain bezeichnete Anwendung unter Verwendung seines LedgerDomain-Selvedge-Servers. Der LedgerDomain-Selvedge-Server basiert auf Hyperledger Fabric. KitChain ermöglicht Konzernen wie Pfizer, die Sendungen verpackter Medikamente nachzuverfolgen. Die Teilnehmenden können einsehen, wann eine Lieferung gesendet und empfangen wird. Allerdings ist die Verfolgung der Logistik wahrscheinlich nur der erste Schritt dieses größer angelegten Projekts.

Für Pharmakonzerne wie Pfizer ist das digitale System das Tor zur Effizienz. Schließlich bietet das digitale System mehr Sicherheit und mehr Kontrolle. Absender und Empfänger bestimmten, wer die Details der Sendungen einsehen kann. Drittanbieter haben keinen Zugriff und können die Sendungsdetails somit nicht ändern. Ein geschützter Raum für die teilnehmenden Unternehmen.

Wie geht es für das Pfizer-Konsortium weiter?

In einem Artikel von Outsourcingpharma kam Senior Manager Imran Shakur zu Wort:

Wir finden noch heraus, was die nächsten Schritte sein könnten, welche weiteren Fälle wir bearbeiten können, wie die technische Implementierung aussieht und wie dies in den unterschiedlichen Unternehmen angewendet werden könnte.

Der nächste Schritt für das Projekt ist eine klinische Studie gemäß den GxP-Bestimmungen. Laut Pfizer könnte das Endziel eine interoperable, transparente und überprüfbare Plattform sein. Über diese könnten dann Arzneimittel vom Hersteller bis zum Patienten getrackt werden. Chad Sklodosky, Direktor des Kompetenzzentrums für digitale Lieferketten, Pfizer und Co-Vorsitzender der CSBWG, wies auf eine vielversprechende Zukunft hin:

Wenn wir mehr über die Technologie erfahren, können wir den Wert für die aufsichtsrechtliche Berichterstattung erkennen. Daraus lässt sich dann der Prozess der Arzneimittelverantwortung an Standorten und die Nachverfolgung vorgelagerter Prüfpräparate ableiten.

Das Pfizer-Konsortium ist indes nicht der einzige Versuch, die Blockchain-Technologie in den Pharma-Alltag einzubinden.

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