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AdaptionPanini bringt Sammelkarten auf die Blockchain

Der italienische Sammelalben-Hersteller lanciert neue Karten der 100 berühmtesten Sportler wie Shaquille O’Neal oder Diego Maradona. Die Auktionen und Zahlungen laufen auf einer Blockchain, um die Echtheit im oft von Fälschungen geplagten Sammelkarten-Business zu garantieren.

Anna Shemyakova
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Quelle: Shutterstock

Im Januar 2020 startet Panini für sein US-Geschäft eine Handelsplattform für Sammelkarten, die auf der Blockchain basiert. Dabei können Fans in Auktionen Karten kaufen, verkaufen und digitale Versionen der Karten sammeln. Zusätzlich erhalten sie die originalen gedruckten Karten mit den Autogrammen der Spieler und in einigen Fällen sogar mit dazu passenden Sammlerstücken, wie es in der aktuellen Mitteilung heißt.

Jede Woche sollen zehn neue Karten der berühmtesten Spieler der NBA, NFL oder der Major Baseball League MLBPA erscheinen. Unter den 100 Sportlern auf den Karten sind aktive Spieler wie Tom Brady und Stephen Curry, ehemalige wie Kobe Bryant und Shaquille O’Neal oder die Ikonen Diego Maradona und „The Flying Dutchman“ Honus Wagner.

Bezahlung mit US-Dollar statt Kryptowährungen

Anfänglich soll es auf der Plattform nicht möglich sein, in Kryptowährungen zu zahlen. Man entschied sich für den US-Dollar, um die Fans schrittweise mit der Technologie bekannt zu machen:

Wir erforschten und evaluierten jahrelang, wie man die Blockchain als zusätzlichen Faktor der Authentifizierung in unsere Handelsplattform integrieren kann. Dabei war es uns wichtig, die Technologie für Sammler und Sportfans verständlich zu gestalten. Wir denken, dass die Bezahlung in US-Dollar statt in Kryptowährungen den Sammlern helfen wird, die Plattform zu nutzen. Sie sollen verstehen, wie Echtheit und Blockchain zusammenhängen,

erklärt Panini Amerika CEO Mark Warsop.

Spiele mit digitalen Sammelkarten

Panini ist nicht das erste Unternehmen, das Sammelkarten auf die Blockchain bringt. Fußballclubs wie Juventus Turin, Manchester City, Arsenal oder Borussia Dortmund arbeiten bereits an Blockchain-Lösungen im Sammlerbereich. Der BVB entwickelte im Frühling dieses Jahres ein Rewards-System auf der Blockchain im Hintergrund, bei dem Fans Stücke sammeln können, die je nach Level ihre Seltenheit erhöhen. Auch Bayern München startete vor zwei Monaten den Vertrieb über die Blockchain. Neben den Sammelkarten lancierten sie zusätzlich ein Spiel, bei dem Fans die digitalen Karten gegeneinander einsetzen können.

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