Exklusivinterview Nawalny-Stiftung: “Ohne Bitcoin könnten wir nicht überleben”

Geflohene Russen, eingesperrte Freiheitskämpfer, leidende Familien: Für viele von Putins Gegner ist Bitcoin der letzte Ausweg. Ein Interview.

Giacomo Maihofer
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Alexej Nawalny

Beitragsbild: Shuterrstock

| Eine Demonstration für Nawalny in Berlin, 2024

In diesem Artikel erfährst du:

  • Wie es um den Widerstand gegen Putin steht
  • Warum russische Oppositionelle Bitcoin brauchen
  • Wie sie Bitcoin anonym nutzen
  • Warum Sanktionen gegen Mixer ihr Leben gefährden

Er war für Jahre das Gesicht des russischen Widerstands, der Mann, den Putin fürchtete: Alexei Nawalny. Am 16. Februar 2024 starb der 47-Jährige in einem Straflager in Sibirien. Sein Tod löste weltweite Bestürzungen aus. Seine Verbündeten kämpfen weiter gegen das Regime, mittlerweile größtenteils aus dem Ausland.

2011 gründete der mehrfach inhaftierte Widerstandskämpfer die Antikorruptions-Stiftung, seitdem ein Dorn im Auge des Regimes. Eine ihrer frühsten Mitarbeiterinnen ist Anna Chekhovich. Sie ist seit 2017 die Chief Financial Officer der Organisation. Und überzeugte Bitcoinerin – auch aus Notwendigkeit.

Seit 2015 nutzt die Nawalny-Stiftung für ihre Operationen Bitcoin, heute mehr denn je. Zumindest, solange es noch geht. Denn die neuen Gesetzesvorschläge und Sanktionen in den USA und der EU gegen Dienste wie Mixer, die beim Nutzen von Bitcoin die Privatsphäre gewähren, könnten die Operationen russischer Oppositioneller gefährden. Und von Freiheitskämpfer weltweit. Ein Gespräch.

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