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Mike Hearn: Bitcoin Abschiedsbrief war keine “Banken-Verschwörung”

Der ehemalige Bitcoin-Entwickler Mike Hearn hat auf seinen kontroversen Abschieds-Post an die Bitcoin-Community einen weiteren Beitrag veröffentlicht.

Mark Preuss
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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verschwörungstheorie

Beitragsbild: © pit24, Fotolia

Mit seiner Aussage, Bitcoin wäre nur ein Projekt gewesen und es sei gescheitert sorgte Hearn für großes Aufsehen in der internationalen Presse und es hagelte negative Kritik an den Entwickler. Oftmals hieß es Hearn sei lediglich beleidigt, weil sein Bitcoin XT Projekt im Zuge der Blocksize Debatte keine Unterstützung gefunden hat und er sei zu viel mit seinem R3CEV Projekt beschäftigt..

Als Resultat daraus dauerte es also auch nicht lange bis eine Theorie aufgestellt wurde, dass der “Skandal-Post” von Hearns neuen Firma R3CEV  gepusht wurde. R3CEV arbeitet derzeit an einer Blockchain mit insgesamt 40 Partnerbanken – Mike Hearn fungiert hier als Chef der Plattform.

In seinem neusten Post teilte Hearn als Antwort auf die Theorie mit, dass seine Arbeit mit R3CEV bereits vor seinem Austritt bekannt war und dass er sein Unternehmen und Bitcoin in keinerlei Wettberwerb sieht:

Hearn schreibt:

“R3 ist kein Bitcoin-Unternehmen oder ein Unternehmen für sonstige digitale Währungen. Es gibt auch keinen BankCoin oder R3Coin. Diese Verschwörungstheorien sind lächerlich und eine Zeitverschwendung. Es gibt weitaus wichtigere Dinge über die man sich Gedanken machen sollte.”

Der Beitrag beinhaltet auch eine Stellungnahme von R3 Mitgründer Todd McDonald. Er sagt ebenfalls, dass beide Projekte nebeneinander existieren können:

“Bitcoin steht mit einigen Sachen die Banken machen im Wettbewerb, aber ein Großteil des Bankengeschäft wird von der Kreditvergabe und dem Handel dominiert. Diese beiden Zweige würde es selbst geben, wenn Bitcoin die globale Währung Nr. 1 werden würde. Es ist ein Nullsummenspiel, Bitcoin und Banken können koexistieren und R3 ist unabhängig von Bitcoin.”

Die jetzige Aussage Hearns entspricht nicht mehr ganz der ursprünglichen Aussage in der er schrieb Bitcoin sei “am Rande des technischen Kollaps” –  resultierend aus dem fehlenden Konsens darüber wie das Netzwerk zukünftig skaliert werden soll.

BTC-Echo

Englische Originalfassung von Pete Rizzo via CoinDesk
Image Source: Fotolia

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