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Lightning auf dem Vormarsch: Neuer Web-Standard WebLN erleichtert Zahlungen im Browser

Lightning Payments sollen durch die Adaption des WebLN-Standards einfacher werden. Entwickler O’Beirne ließ sich bei der Programmierung von Anwendungen der Ethereum-Technologie inspirieren. Mit Lightning Joule und Bluewallet nutzen erste Wallets den Web-Standard zu Ermöglichung von Micropayments über den Browser.

Polina Khubbeeva
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Beitragsbild: Shutterstock

Die Überweisung von Kleinstbeträgen auf der Lightning Node wird einfacher: Der Web-Standard WebLN ermöglicht schnelle und unkomplizierte Micropayments in Bitcoin über den Web-Browser.

WebNL von Ethereum inspiriert

Entwickelt hat den WebLN-Standard William O’Beirne. Dieser beteiligte sich mit seiner Arbeit bereits an MyCrypto und MyEtherWallet. Beides sind Ethereum-Services und dienen als Ether-Storages. Trotz der scheinbaren Rivalität beider Kryptowährungen erhielt O’Beirne bei der Arbeit zu Ethereums Web-Standard Web3 wichtige Erkenntnisse, um WebLN nutzerfreundlich und kompakt zu gestalten.

„Das Web ist der offensichtlichste Platz für Micropayments“, argumentierte O’Beirne bei der Präsentation des Chrome-Add-Ons Lightning Joule.

Lightning Joule und Bluewallet nutzen WebLN

Neben den beiden beliebten Lightning Wallets Lightning Joule und Bluewallet nutzen Apps wie Lightning Spin den Bezahldienst. Ziel ist es, Payments mit Lightning schneller und einfacher zu machen.

Das ultimative Ziel des Dienstes ist, die Anzahl der Schritte, die ein User benötigt, um eine Bezahlung zu tätigen, möglichst zu verringern. Statt Transaktionsdaten manuell zu kopieren und in die Lightning Wallet einzusetzen, fügt WebLN die Informationen direkt in die Page ein. Diese Standardisierung verbessere laut O’Beirne die Nutzer-Erfahrung.

Lightning-Payments bergen weiterhin Sicherheitsrisiken

Im letzten Jahr hat die Nutzung von Lightning Nodes spürbar zugenommen. Die durchschnittliche Anzahl von Channels pro Node stieg auf fast acht Channels pro Node an.

Nichtsdestotrotz ist Lightning weiterhin ein experimentelles Format, in dessen Rahmen Nutzer Risiken eingehen, wenn sie echte Geldbeträge versenden. Viele User glauben dennoch an Lightning als Zukunftsmedium für Bitcoin-Payments.

WebLN hat große Pläne

Neben vereinfachten Bezahlsystemen, die Lightning-Apps durch den Open-Source-Standard in ihr System integrieren können, plant O’Beirne die Entwicklung experimenteller Technologien, mit denen User Überweisungen direkt an die Node senden können.

Außerdem kann die Lightning Node in Zukunft als Public Key – eine Abfolge zufälliger Zeichen – die Passwörter als Identitätsnachweis ablösen.

Trotz der großen Pläne befindet sich die Anwendung noch in einem frühen Stadium. Als nächstes müssten Entwickler durch Demo-Videos dazu angeregt werden, WebLN zu implementieren.

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