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Alle für Satoshi Legitimationsschub für BTC: Estland und Kolumbien hosten Bitcoin Whitepaper

Estland und Kolumbien hosten ab sofort das original Bitcoin Whitepaper auf Regierungswebsites. Alles zu den Hintergründen der Aktion und wieso dies ein massiver Legitimationsschub für BTC ist.

David Scheider
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Estland-Flagge weht im Winde

Beitragsbild: Shutterstock

Estland reiht sich als erster Staat in die Liste der neuen Hosts des Bitcoin Whitepapers ein. Auf der offiziellen Regierungswebsite des baltischen Staates findet sich ab sofort ein Link zum ursprünglichen Satoshi-Papier.

Wir freuen uns, das Bitcoin-Whitepaper hier auf unserer Website als Inspirationsquelle für zukünftige Innovatoren zu bewahren. Soweit uns bekannt ist, ist dies das erste Mal, dass das ursprüngliche Bitcoin-Whitepaper auf einer staatlichen Domain gehostet wird,

heißt es auf der Website. Zuerst auf den Schritt aufmerksam gemacht hatte der ehemalige Coinbase-Vorstand Balaji Srinivasan via Twitter.

Neben dem Tech-affinen Estland hat auch Kolumbien das Bitcoin Whitepaper auf seiner Regierungswebsite gehostet. Damit dürfte es für Craig Wrights Anwaltschaft zunehmend schwer werden, vermeintliche Urheberrechtsansprüche an dem Papier geltend machen. Wir erinnern uns: Vorige Woche hatte das Legal Team des umtriebigen Geschäftsmannes eine Abmahnung gegen Bitcoin.org sowie Bitcoincore.org gestellt, um die Löschung des Bitcoin Whitepapers von den Websites zu erwirken. Dahinter stehen Patentansprüche, die der selbsternannte BTC-Gründer Wright am Bitcoin Core Code sowie am Whitepaper geltend machen möchte.

Kurzweilig knickte Bitcoin.org unter den Anschuldigungen der Anwälte sogar ein und nahm das Papier von der Website. Der Angriff auf die Integrität des Open-Source-Projektes hat in der Szene indes einen Sturm der Solidarität ausgelöst und eine ganze Reihe an neuen Hosts des Papiers zutage gefördert. Unter diesen Hosts befinden sich nun also auch staatliche Akteure.

Bitcoin Whitepaper bekommt staatliche Legitimation

Die Symbolwirkung der Regierungsaktionen ist gewaltig. Schließlich gilt ein mögliches Bitcoin-Verbot immer noch als eines der größten Risiken für die Kryptowährung. Doch mit den Solidaritätsbekundungen von Estland und Kolumbien wird dies immer unwahrscheinlicher.

Zwar scheut sich die US-Regierung noch vor einer so direkten Stellungnahmen in Richtung der Bitcoin-Gemeinde. Unterstützung kommt aber immerhin vom Kongress-Abgeordneten Patrick McHenry. Der Politiker hatte sich in der Vergangenheit bereits häufiger positiv zu der Kryptowährung geäußert und hostet das Whitepaper fortan auf seiner Website.

In Sachen Blockchain-Adoption nimmt Estland eine Vorreiterrolle ein.

Neben Estland und Kolumbien finden sich auch namhafte Unternehmen wie Facebook und Square sowie eine ganze Reihe an Krypto-Firmen wie Casa, Chaincode Labs, Paradigm und Coin Center.

Eine stetig wachsende Liste an Whitepaper Hosts findet sich unter diesem Tweet Thread:

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