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Krypto-Vollbeschäftigung: Jobanzeigen für Stellen mit Blockchain-Bezug boomen

Geht es nach den Personalbüros von blockchainaffinen Unternehmen, ist der Bullenmarkt schon da. Einer Untersuchung von Glassdoor zufolge gab es alleine im August über 1.700 Stellenanzeigen für Jobs im Blockchain-Sektor. 

David Scheider
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Beitragsbild: Shutterstock

Krypto-Jobanzeigen verzeichnen schon ein neues Allzeithoch. Während die Märkte langsam den Boden suchen, zeigen sich Personaler unbeeindruckt und suchen munter nach qualifiziertem Personal. Dies geht aus einer Untersuchung hervor, die das Jobportal Glassdoor im Oktober dieses Jahres veröffentlichte. Dabei durchforsteten die Autoren das Jobportal nach Stellenanzeigen, die Schlüsselwörter wie „Cryptocurrency“ und „Blockchain“ enthalten.

Demnach stieg die Anzahl von Jobangeboten mit Krypto-Bezug im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 300 Prozent an. Ein Großteil der Stellenangebote suche Personal im technischen Bereich:

„Softwareentwickler war der häufigste Blockchain-Job, der bei Glassdoor offenstand, und machte 19 Prozent aller Krypto-Jobangebote aus. Dies verdeutlicht, dass die Nachfrage nach Talenten, die die Blockchain-Technologie weiterentwickeln können, steigt.“

Der Bärenmarkt scheint dem Elan der blockchainaffinen Unternehmen also nicht zu schaden. Dass die Unternehmen selbst in Zeiten, in denen vom Krypto- und ICO-Hype des vergangenen Jahres nicht mehr viel übrig ist, in den Ausbau von Blockchain-Anwendungen investieren, ist eine gute Nachricht. Denn es zeigt, dass sich ohne Seitenblick auf die Kursentwicklung aus der Asche des diesjährigen Crashes eine solide Unternehmensbasis zu bilden scheint, die sich am Markt festsetzen könnte.

Dieses Bild bestätigt sich sodann auch, wenn man einen Blick auf die Liste der Unternehmen mit der expansivsten Einstellungspolitik wirft. Darunter sind in erster Linie namhafte Krypto-Start-ups wie Coinbase und ConsenSys, aber auch regelrechte Schwergewichte wie IBM, Oracle, JPMorgan und KPMG.

„Im Zuge der immer größer werdenden Popularität der Distributed-Ledger-Technologie (DLT), hat sich die Branche zunehmend professionalisiert“,

heißt es in dem Bericht.

Der Hype Cycle hat es vorher gewusst

Diese Entwicklung kann man als Bestätigung des Gartner Hype Cycles sehen. Wie BTC-ECHO berichtete, ist der Gartner Hype Cycle eine bewährte Heuristik, um die Entwicklungsphase neuer Technologien einzuordnen. Demnach befindet sich die DLT derzeit zwischen Phase drei und vier. Das heißt, einem völlig überzogenen Hype folgt aktuell die Bildung von Unternehmen, die nachhaltig wirtschaften und somit der neuen Technologie zum Durchbruch verhelfen können.

Blockchainbezogene Stellenanzeigen findet ihr auch in unserem BTC-ECHO Jobportal.

BTC-ECHO

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