Wie Betrüger Milliarden stehlen Krypto-Scams: Die 5 häufigsten Betrugsmaschen

Letztes Jahr stahlen Kriminelle sechs Milliarden US-Dollar durch Krypto-Scams. Diese fünf Methoden sind besonders gefährlich.

Tim Reindl
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Scam

Beitragsbild: Shutterstock

| Krypto-Scammer konnten in 2022 deutlich weniger erbeuten als noch im Vorjahr

Krypto-Betrugsfälle im Netz haben im Jahr 2022 um rund 50 Prozent abgenommen. Gemessen an der Höhe der gestohlenen Vermögenswerte verzeichnet der Bereich einen Rückgang von fünf Milliarden US-Dollar zum Vorjahr. Laut Analysebericht von Chainalysis lag der Schaden im vergangenen Jahr bei 5,9 Milliarden US-Dollar. Fünf Betrugsmethoden spielten dabei eine besonders wichtige Rolle.

Giveaways

Bei sogenannten "Giveaway-Scams" locken Betrüger mit spektakulären Geschenken. Meist in Form von Kryptowährungen. In vielen Fällen geben sich die Kriminellen als andere Personen oder Unternehmen aus und kündigen beispielsweise eine große Verlosung an. Dann fordern sie ihre Opfer unter falschen Vorwand auf, ihnen Gelder zu überweisen. Die versprochene Gegenleistung wird allerdings nie erbracht.

Impersonation

Im Fall einer Impersonation schlüpfen die Täter in die Rolle einer anderen Person, Behörde oder Firma. Diese Methode kann verschieden ausgestaltet sein. Zum Beispiel geben sich die Kriminellen als Mitarbeiter eines bekannten Krypto-Unternehmens aus und schicken gefälschte Rechnungen oder ähnliche Zahlungsaufforderungen zu.

Investment-Scams

Der Löwenanteil der 2022 erbeuteten Gelder entfällt auf diese Form des Anlagebetrugs. Dazu gehört zum Beispiel die Pump-and-Dump-Methode oder sogenannte "Rug Pulls". Eine dieser Betrugsmaschen besteht dabei darin, Anleger zu animieren, in einen Krypto-Token zu investieren und dann die eigenen Bestände schlagartig abzustoßen. Die zehn größten Diebstähle entfallen in diese Kategorie. In einem Fall wurden 1,3 Milliarden US-Dollar entwendet.

NFT-Scams

Bei dieser Betrugsart werden Investoren dazu verleitet, in gefälschte oder nicht vorhandene NFTs zu investieren. Dabei werden bekannte oder wertvolle Kollektionen nachgeahmt.

Romance-Scams

Laut den Daten von Chainalysis gehören Romance-Scams zu den verheerendsten Betrugsmaschen. Im Schnitt verloren betroffene Personen im vergangenen Jahr rund 15.000 US-Dollar an solche Schwindler. Nachdem die Betrüger Kontakt zu ihren Opfern aufgebaut haben, gaukeln sie ihnen Verliebtheit oder andere Gefühle vor und fordern dann finanzielle Unterstützung.

Im aktuellen BTC-ECHO Magazin haben wir darüber berichtet, wie eine Frau durch einen Romantic Scammer 120.000 Euro verlor.

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