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Krypto-Portfolio für den Bärenmarkt: Diese Coins empfehlen die KI-Modelle

Der Bitcoin-Kurs stagniert und die Angst regiert den Markt. ChatGPT und Co. verraten, wie Anleger ihr Krypto-Portfolio jetzt optimal aufstellen.

Tobias Zander
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Krypto-Bärenmarkt mit Bitcoin und Ethereum vor einem wütenden Bär auf rotem Hintergrund

Beitragsbild: KI-generiert

| Kaufen, wenn du Krypto-Bären brüllen? Was KIs nun empfehlen

Bitcoin bei 70.000 US-Dollar, Ethereum bei 2.000 US-Dollar – noch vor einem halben Jahr völlig undenkbar, haben sich viele Anleger im April 2026 bereits an diese niedrigen Bewertungen gewöhnt. Der Krypto-Markt steckt in einer tiefen Krise und Donald Trump wechselte inzwischen von der Rolle des Bitcoin-Präsidenten in die des Kriegspräsidenten. Doch trotz der Ängste vor einem weiteren Ölpreisschock und steigenden Zinsen bietet der Bärenmarkt attraktive Einstiegschancen. Wir haben die Top-KI-Modelle von OpenAI, Google und Anthropic befragt: Wie Investoren ihr Krypto-Portfolio jetzt optimieren können und welche Coins ganz oben auf der Einkaufsliste stehen sollten.

Bitcoin und Altcoins in einem winterfesten Krypto-Portfolio

Wie Anleger ihr Portfolio im aktuellen Bärenmarkt gewichten sollten, hängt laut ChatGPT stark von der persönlichen Risikobereitschaft ab. “In unsicheren Marktphasen erscheint ein Anteil von etwa 60 bis 70 Prozent in Bitcoin sinnvoll, da die Kryptowährung als liquidester und stabilster Marktanker fungiert”, so das KI-Modell. Die dominante Marktstellung und institutionelle Nachfrage würden Bitcoin gerade in schwachen Phasen vergleichsweise widerstandsfähig machen.

Weitere 20 bis 30 Prozent könnten in etablierte Altcoins fließen, während ein kleiner Teil flexibel gehalten werde, zum Beispiel als Cashreserve in Stablecoins. Bei den Altcoins nennt ChatGPT dann vor allem große Projekte mit klarer Marktstellung. “Ethereum bleibt gesetzt, während auch Solana oder Chainlink als vergleichsweise robuste Kandidaten gelten.” Insgesamt sei jedoch Vorsicht angebracht, denn auch die Top-Altcoins “reagieren im Bärenmarkt empfindlich und sollten daher nur dosiert beigemischt werden”.

Ob eine strikte Gewichtung des Kapitals im Jahr 2026 den entscheidenden Unterschied macht, beurteilt Gemini mit einer klaren Risikohierarchie: “In einer Marktphase, in der Ethereum unter 2.200 US-Dollar stagniert, ist eine Flucht in die Qualität die einzige logische Konsequenz”. Eine Aufteilung von 70 Prozent in Bitcoin und 20 Prozent in Solana bilde heute das notwendige Rückgrat für jedes Portfolio. Die verbleibenden 10 Prozent sollten in den Binance Coin fließen, um “von der Marktstellung der größten Börse zu profitieren”.

Dass Ethereum dabei außen vor bleibt, begründet Gemini mit einer fehlenden Dynamik des Netzwerks. “Ethereum befindet sich in einer Identitätskrise, während Solana heute als der primäre Herausforderer bei der Transaktionsgeschwindigkeit fungiert”, erklärt die Google-KI. Diese Fokussierung auf die absoluten Schwergewichte minimiere das Risiko, während man für eine spätere Erholung der Top-Altcoins bestmöglich positioniert bleibe.

Im Krypto-Winter beweist Bitcoin seine Resilienz I Quelle: TradingView

Für das Krypto-Portfolio empfiehlt auch Claude eine klare Schwergewichtung zugunsten von Bitcoin. 50 bis 60 Prozent des eingesetzten Kapitals sollten in BTC fließen, denn “Bitcoin bleibt das einzige Krypto-Asset, das in verschiedenen Marktphasen konsistent institutionelles Vertrauen aufgebaut hat”. Den verbleibenden Anteil würde Claude auf ausgewählte Altcoins verteilen, wobei Ethereum mit 20 bis 25 Prozent den Löwenanteil erhalten sollte. ETH profitiere strukturell vom bevorstehenden Glamsterdam-Upgrade und seiner zentralen Rolle in der DeFi-Infrastruktur – ein klarer Gegensatz zur skeptischen Perspektive von Gemini.

Für die restlichen 15 bis 20 Prozent nennt das Anthropic-Modell Solana und XRP als die überzeugendsten Kandidaten. “Solana überzeugt durch Geschwindigkeit und Entwickleraktivität, XRP durch seine zunehmend geklärte regulatorische Situation in den USA.”

Die Einstiegsstrategie für Krypto-Anleger

Ob Anleger im aktuellen Marktumfeld bereits einsteigen sollten, beantwortet ChatGPT zurückhaltend: “Im Bärenmarkt lässt sich der Tiefpunkt kaum verlässlich treffen, weshalb weiteres Abwärtspotenzial immer einkalkuliert werden muss”. Ein komplettes Abwarten sei dennoch riskant, da so attraktive Einstiegsgelegenheiten verpasst werden könnten. Beim Vorgehen spricht sich ChatGPT klar für einen gestaffelten Einstieg aus. “Ein regelmäßiger Sparplan ist in unsicheren Phasen meist sinnvoller als ein großer Einmalkauf, weil er das Timing-Risiko senkt und Kursschwankungen besser abfedert.” Wer dagegen sofort alles investiere, gehe eine deutlich spekulativere Wette auf den kurzfristigen Marktverlauf ein.

Inwiefern der Einstieg jetzt ratsam ist, bewertet Gemini mit Blick auf die psychologische Erschöpfung des Marktes. “Ein massiver Einmalkauf wäre in der aktuellen Phase ein unnötiges Wagnis, da die Gefahr weiterer Rücksetzer unter die 70.000 US-Dollarmarke latent bleibt”, so die Google-KI. Statt auf den einen perfekten Moment zu hoffen, rät das Modell ebenfalls strikt zu einem automatisierten Sparplan.

“Der Cost-Average-Effekt fungiert im Jahr 2026 als emotionaler Anker, der es Anlegern erlaubt, von der Volatilität zu profitieren, ohne ihr gesamtes Pulver vorzeitig zu verschießen”, erklärt die KI. Wer schrittweise akkumuliert, bleibe liquide genug, um bei tieferen Kursen nachzulegen, anstatt in einer langen Seitwärtsphase handlungsunfähig zuzusehen.

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Für Claude ist die Antwort auf die Einstiegsfrage überraschend eindeutig. “Wer auf deutlich niedrigere Kurse wartet, riskiert, den Großteil der nächsten Erholungsphase zu verpassen.” Die aktuelle Marktlage biete aus Sicht des Anthropic-Modells bereits attraktive Einstiegsniveaus, insbesondere bei Bitcoin und Ethereum. Beim Investitionsstil differenziert Claude jedoch klar.

Einen Sparplan empfiehlt das Modell vor allem Einsteigern ohne feste Marktmeinung, da er Disziplin erzwinge und Timing-Fehler abfedere. Für erfahrenere Anleger mit klarem Zeithorizont könnten Einmalkäufe jedoch die bessere Wahl sein. “Wer in starken Korrekturen gezielt nachkauft, hat historisch deutlich bessere risikobereinigte Renditen erzielt als jemand, der mechanisch spart.”

Drei KI-Modelle, drei Altcoin-Vorschläge

Einen klassischen Geheimtipp will ChatGPT im aktuellen Marktumfeld nicht ausrufen. “Im Bärenmarkt geraten selbst starke Projekte unter Druck, weshalb einzelne Coins selten als sichere Wette gelten können”, so die OpenAI-KI. Dennoch lasse sich ein Kandidat mit vergleichsweise stabiler Ausgangslage identifizieren: “Chainlink sticht durch seine zentrale Rolle als Infrastruktur für Datenfeeds hervor und ist tief im DeFi-Ökosystem verankert.” Dese fundamentale Bedeutung könne sich langfristig auszahlen, dennoch sollte aber auch ein strukturell starker Coin wie LINK “nur als Beimischung” betrachtet werden.

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Gemini gibt sich gleichermaßen zurückhaltend und warnt vor riskanten Experimenten. “Während der Markt stagniert, ist die Zeit für Wetten ohne fundamentale Basis vorbei”, so das KI-Modell. Dennoch sieht Gemini im Bereich der Interoperabilität ein Projekt mit Potenzial: “Polkadot adressiert das Kernproblem der Fragmentierung im Web3 und bietet eine technologische Reife, die viele Konkurrenten vermissen lassen”, erklärt das Google-Modell. Für Anleger, die 2026 nach Substanz suchen, bleibe DOT eine strategische Wette auf die Vernetzung der Blockchains, sollte jedoch nur als Ergänzung zu Bitcoin fungieren.

Als Altcoin-Geheimtipp im aktuellen Bärenmarkt nennt Claude hingegen Hyperliquid. “HYPE ist einer der wenigen Coins, der im laufenden Abschwung eine echte Nutzerbasis und organisches Wachstum vorweisen kann.” Das Anthropic-Modell verweist auf die dezentrale Perpetuals-Börse als Kernprodukt, die trotz schwierigem Marktumfeld konstant steigende Handelsvolumina verzeichne. Hyperliquid habe bewiesen, dass das Protokoll auch ohne Marketingbudget und Risikokapital-Rückenwind organisch skaliere. “Was andere Projekte versprechen, hat Hyperliquid bereits geliefert.”

Disclaimer: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar und dient ausschließlich zu InformationszweckenAuch KI-Modelle liefern keine Prognosen mit Gewissheit

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