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In Singapur Mega-Bank DBS weitet Krypto-Angebot aus

Die asiatische Großbank DBS weitet Ihr Krypto-Angebot deutlich aus. Start ist voraussichtlich Ende des Jahres 2022.

Nicola Hahn
 |  Lesezeit: 3 Minuten
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Singapur

Quelle: Shutterstock

Singapur gilt als das Finanzzentrum in Südostasien. Aber auch in Sachen Krypto konnte der Stadtstaat aufgrund einer Krypto-freundlichen Regulierung schon früh junge Start-ups und Unternehmen anlocken, die Banken in Singapur arbeiten ebenfalls bereits an Lösungen, um den Zugang zu Bitcoin und Co. zu erleichtern.

Kunden können bald Bitcoin kaufen

Singapurs größte Bank, DBS, arbeitet offenbar daran, das Angebot für den Krypto-Handel auszuweiten. Dies bestätigte CEO Piyush Gupta während des Earnings-Calls am Montag, dem 14. Februar. Bislang hatten nur institutionelle Investoren Zugang zu dem Angebot. Im Dezember 2020 war DBS mit einer eigenen Krypto-Handelsplattform gestartet. Im August 2021 hatte die Brokerage-Tochter DBS Vickers die Genehmigung der Finanzaufsicht in Singapur erhalten, Zahlungsdienstleistungen auf Token-Basis durchzuführen. Gupta deutete an, dass der nun angekündigte Service voraussichtlich Ende des Jahres 2022 zur Verfügung stehen würde.

Im Call mit den Analysten reagierte der Chef der asiatischen Großbank zudem auf die jüngste Welle digitaler Angriffe, bei der es zu größeren Verlusten bei Besitzern von digitalen Wallets gekommen war.

Wir haben damit begonnen, uns Gedanken darüber zu machen, wie wir auf vernünftige Weise über die derzeitige Investorenbasis hinausgehen können. Dazu gehört auch, dass wir über Dinge wie potenziellen Betrug und anderes nachdenken.

DBS-CEO Piyush Gupta

Bei all den Neuigkeiten, die es in den letzten Wochen und Monaten gegeben hat, mag die Angebotsausweitung der Bank nichts Besonderes zu sein. Dennoch: Bei der 1968 gegründeten DBS-Bank handelt es sich immerhin um die größte Bank Südostasiens mit mehreren Milliarden US-Dollar an Kundeneinlagen.

Vorzeigemodell Singapur?

Singapur hat sich in den vergangenen Jahren zur echten Krypto-Metropole entwickelt. Ein Gradmesser, wie weit eine Nation bzw. ein Land in Sachen Krypto ist, ist der sogenannte “Crypto-Ready-Index”, der vom australischen Krypto-Portal Crypto Head herausgegeben wird. Hier belegt Singapur aktuell den dritten Platz. Nur die USA und Zypern erreichen im Ranking einen noch höheren Score. Auch wenn die Aussagekraft des Index mit Vorsicht zu genießen ist, so vermittelt dieser doch ein grobes Bild der Krypto-Freundlichkeit eines Landes.

Zu den bekanntesten Krypto-Unternehmen, die Ihren Sitz in der Singapur haben, zählt beispielsweise die Kryptobörse Crypto.com, die im Dezember 2021 immerhin auf eine Marktkapitalisierung von rund 23 Milliarden Euro kam und somit zu den wertvollsten Kryptobörsen der Welt gehört.

Anfang des Jahres reagierte der Stadtstaat allerdings auf die großen Kursschwankungen an den Märkten und schränkte die Vermarktung von Kryptowährungen drastisch ein – BTC-Echo berichtete. Nach den neuen Richtlinien der Monetary Authority of Singapore wurden Anbieter drastisch in der Vermarktung von Kryptowährungen eingeschränkt. Wie Bloomberg berichtete, hatten auch ATM-Betreiber wie beispielsweise Daenerys ihre Dienste eingestellt.

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