Meinungs-ECHO Krypto-Community reagiert auf China-Fiasko
Marlene Müller

von Marlene Müller

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Wandmalerei von Engeln und Teufeln

Quelle: Shutterstock

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Meinungs-ECHO: Die chinesische Zentralbank verkündet das Verbot von Krypto-Transaktionen – Was sagt die Community dazu?

Wie BTC-ECHO bereits berichtete, sieht die chinesische Zentralbank nun wirklich die Zeit gekommen, Bitcoin-Transaktionen zu verbieten. Der Bitcoin-Kurs ist seit dieser Nachricht bereits um 5,69 Prozent gefallen. Wir haben jetzt mal die Fühler ausgestreckt, um zu hören, wie die Bitcoin-Community auf die Nachrichten reagiert. Das Meinungs-ECHO:


Chinas siebtes Krypto-Verbot

Da wäre zunächst einmal Gabor Gurbacs, Direktor für die Strategie für digitale Vermögensecke beim Vermögensverwalter VanEck. Er zeigt eine retweetete Tabelle. In dieser wird der Einfluss des chinesisches Bitcoin-/Krypto-Verbots auf den Bitcoin-Preis absolut, prozentual und annualisiert dargestellt. Außerdem weist der Direktor in seinem Feed auf Technologien hin, die in seinen Augen erfolgreich geworden sind, von China jedoch verboten wurden: “Facebook, Instagram, Google, YouTube, Wikipedia, Netflix, Vimeo”. Anschließend fragt er seine Follower:innen “Was sagt euch das über Bitcoin?”

In unseren Augen scheint Gabor Gurbacs auf jeden Fall nicht besorgt. Im Gegenteil: Er hebt die positiven Folgen von Chinas Verbotspolitik hervor.

Chinas Verbote als gutes Zeichen für Bitcoin

Auch Michael Saylor ist der Überzeugung, dass ein chinesisches Technologie-Verbot, eigentlich ein gutes Zeichen für die jeweilige Technologie ist:

Indessen postet Lina Seiche, Geschäftsführerin der BTC-Times, ebenfalls ein klares Statement:


In anderen Worten: Bitcoins Wertversprechen beinhaltet eben genau diese Resilienz gegen staatliche Angriffe, die die Kryptowährung aktuell unter Beweis stellt.

Ist das Kalkül der chinesischen Regierung?

Die Journalistin, Fernsehmoderatorin und Chefredakteurin von Bloomberg Television Francine Lacqua geht sogar noch einen Schritt weiter und hinterfragt, ob die chinesische Regierung mit dem Krypto-Verbot versucht, Kapital im Land zu halten. Wie das Zittern um Evergrande in der letzten Woche gezeigt hat, steht es um Chinas Wirtschaft nicht ganz so gut wie stets von offizieller Seite kommuniziert.

Ferner ist nicht abwegig, dass Chinas Führung von den internen Problemen im Land ablenken möchte und mit Kryptowährungen einen Sündenbock postulieren möchte. Am Ende des Tages ist ein grundsätzliches Bitcoin-Verbot aber überhaupt nicht durchsetzbar. Schließlich handelt es sich bei BTC um eine sogenannte “Permissionless Currency”, also eine Kryptowährung, die ohne das Hinzutun einer zentralen Stelle funktioniert.

Keine schlechten News mehr aus China

Summa summarum: Die gesamte Krypto-Community scheint trotz sinkender Kurse eher positiv auf Chinas Mitteilung zu reagieren. Neben den hier angeführten Kommentaren gibt es auch viele “Buy-the-Dip-“Nachrichten und Personen, die darauf hoffen, dass das Verbot eine Endgültigkeit hat. So auch unser Redakteur Leon Weidmann:



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