Schon zum dritten Mal in Folge drehte die Europäische Zentralbank am gestrigen Donnerstag an der Zinsschraube. Die meisten Marktteilnehmer hatten diesen Schritt bereits erwartet, sodass die Krypto-Kurse relativ gelassen reagierten. Als Grund für die Erhöhung des Einlagesatzes auf 2,5 Prozent nannte die EZB den Inflationsdruck, den sie für das Jahr 2026 auf 3,0 Prozent beziffert. Nominal profitieren Anleger nun zwar von mehr Zinsen, aber real erleiden sie Kaufkraftverluste mit ihren Giro- oder Tagesgeldkonten. Gleiches galt lange Zeit auch für Stablecoins oder andere Kryptowährungen, wenn diese ungenutzt in der Wallet liegen – doch das könnte sich jetzt ändern.
So arbeiten die Krypto-Bestände auf Kraken
Bei Kraken tat sich in diesem Bereich zuletzt einiges. Die Krypto-Börse stellte ihr Ertragsangebot Mitte August grundlegend neu auf und bündelte es unter dem Namen Kraken Earn. Statt einzelner Produktnamen orientiert sich das Angebot daran, welche Assets die Kunden bereits halten und wie sich daraus zusätzliche Rewards erzielen lassen. Nutzer können jetzt Bitcoin, Ethereum, verschiedene Stablecoins und sogar Euro-Guthaben automatisch für sich arbeiten lassen, ganz ohne Verkauf oder aktives Trading. Aktivieren lässt sich die passende Option direkt im bestehenden Kraken-Konto.
Kraken Earn setzt sich aus mehreren Bausteinen zusammen: Für den unkomplizierten Einstieg sorgt Auto Earn, während sich Staking eher an Nutzer richtet, die sich an einzelnen Netzwerken aktiver beteiligen wollen. Als sinnvolle Ergänzung dienen Cash- und Stablecoin-Vaults sowie ein separates Produkt für Bitcoin. Welche Variante infrage kommt, hängt vom gehaltenen Krypto-Asset und vom Wohnsitzland ab. Nicht jedes Produkt ist überall verfügbar. Am einfachsten lässt sich das Prinzip an Auto Earn nachvollziehen, das die meisten Kunden ohnehin zuerst nutzen.
Wie viel Rendite “Auto Earn” erwirtschaftet
USDC und der jüngere Dollar-Stablecoin USDG zeigen beispielhaft, in welcher Größenordnung sich das Angebot bewegt. Bei beiden liegt die Rewards-Rate für Kraken+-Mitglieder aktuell bei bis zu 3,75 Prozent APY, ohne Abo sind es bei USDC bis zu 1,75 Prozent. Ausgezahlt wird wöchentlich direkt auf das bestehende Krypto-Guthaben, einen Mindestbetrag gibt es dafür nicht. Weil sich diese Sätze laufend an die Marktlage anpassen, lohnt sich vor der Aktivierung ein Blick auf die aktuellen Werte auf der Kraken-Website.
Neben Auto Earn bietet Kraken für einzelne Netzwerke auch eigenständiges Staking an, mit einer flexiblen und einer gebundenen Variante. Die flexible Option ähnelt Auto Earn und bleibt jederzeit zugänglich, bei Cosmos etwa mit aktuell 10,27 Prozent APY, bei Solana mit 2,78 Prozent. Wer sich für die gebundene Variante entscheidet, verzichtet je nach Netzwerk zwischen einem und 21 Tagen auf den Zugriff, erhält dafür aber einen höheren Satz. Für Euro- und Dollarguthaben stehen zusätzlich Cash- und Stablecoin-Vaults mit unterschiedlichen Risikostufen bereit.
Sicherer Krypto-Handel mit langem Track Record
Kraken zählt mit der Gründung im Jahr 2011 zu den etabliertesten Adressen am Krypto-Markt und veröffentlicht regelmäßig einen Proof of Reserves, über den sich die Deckung der Kundenguthaben nachvollziehen lässt. Angeboten werden die Staking-Dienste über die Kraken-Gesellschaft Payward Commercial Ltd. Wer staked, geht prinzipiell Risiken ein, etwa Wertverlust der Krypto-Bestände während der Bindungsfrist oder Slashing im Netzwerk. Über die Partnerschaften mit den Emittenten Circle und dem Global Dollar Network profitiert Kraken zudem wirtschaftlich, wenn Kunden USDC oder USDG halten.
Gerade weil das Interesse an Kryptowährungen aktuell wieder zunimmt und positive Dynamik zurückkehrt, lohnt sich ein produktiver Umgang mit dem eigenen Krypto-Portfolio jetzt aber besonders. Ein Kraken-Konto lässt sich kostenlos eröffnen und wer bereits Guthaben besitzt, sieht die passenden Sätze direkt im Account. Bürokratie oder eine lange Wartezeit fallen weg, denn die Freischaltung erfolgt in der Regel sofort. Wer also neugierig geworden ist, schaut sich am besten direkt selbst an, was die eigenen Krypto-Bestände bei Kraken aktuell abwerfen könnten.
Weitere Informationen findet ihr auch im Brandhub von Kraken.

