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Indien: Polizei warnt vor Krypto-Investment

Wieder Uneinigkeit und Verwirrung in Indien. Wie Anfang der Woche bekannt wurde, plant die Indische Zentralbank (RBI) eine eigene Kryptowährung. Derweil warnt die indische Polizei in einem öffentlichen Statement vor dem Investment in Kryptowährungen.

Sebastian Holz
 |  Lesezeit: 1 Minuten
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Im zweitbevölkerungsreichsten Land der Erde sprach die Polizei jetzt eine deutliche Warnung für das Investment in Bitcoin & Co. aus. Laut des Polizeichefs von Jammu und Kaschmir werden diese Formen der Währungen weder von der Regierung noch von den zentralen Finanzinstitutionen als gesetzliches Zahlungsmittel unterstützt.

Die Polizei ist der Meinung, dass das Investment in Kryptowährungen im schlimmsten Fall dazu führen kann, dass Privatpersonen oder Institutionen dauerhaft Geld verlieren. Die Öffentlichkeit soll wachsam bleiben, um nicht in betrügerische Machenschaften verwickelt zu werden.

Ewiges Hin und Her bei der Regulierung

Im südasiatischen Staat scheinen Meldungen wie diese unterdessen nicht mehr verwunderlich. In den letzten Monaten gab es im eigentlich krypto-affinen Staat immer wieder Streit um Regulierungen und Gesetzentwürfe. In einem Verfahren klagte z. B. eine ganze Reihe von Krypto-Börsen gegen die Regierung. Sie werfen dieser vor, durch die repressive Haltung gegenüber Kryptowährungen die Szene im Land ersticken zu wollen. Diese Vorwürfe schien die indische Regierung außerdem mit dem Hinweis auf die Existenz einer Krypto-Taskforce zerstreuen zu wollen.

Und wie sieht es international aus?

Die indische Polizei ist unterdessen mit ihrer Warnung nicht ganz allein. Deutsche Institutionen wie die Verbraucherzentrale sehen ein Investment in Bitcoin & Co. weiterhin als riskant an. Sie warnte im November 2018 vor hohen Verlusten beim Investment oder vor zweifelhaften Anbietern, die mit schnellem Reichtum locken.

Auch die Europäische Union äußerte sich im Februar 2018 bereits kritisch. Sie warnte indes vor dem hohen Risiko beim Handel mit Kryptowährungen. Staaten wie Thailand greifen unterdessen zu Verboten, um den Run auf das virtuelle Gold Bitcoin Einhalt zu gebieten. Dass es auch anders geht, zeigen Länder wie Singapur, Schweiz oder Malta. Regierungen stehen hier dem Handel mit Kryptowährungen eher positiv gegenüber.

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