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Frax: Der Stable Coin von Ex-Trump-Berater Moore

Ein ehemaliger Berater von US-Präsident Donald Trump möchte nun seinen eigenen Stable Coin auf den Markt bringen. Der Krytpo-Neuzugang soll an eine fraktionale Reserve an den US-Dollar angebunden sein und auf den Namen „Frax“ hören. Was hat Frax zu bieten?

Alexandra Kons
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Beitragsbild: Shutterstock

Der ehemalige Berater des US-Präsidenten Donald Trump, Stephen Moore, möchte jetzt ins Krypto-Geschäft einsteigen. Moore möchte einen Stable Coin herausbringen, der auf einem Mindestreserve-System basiert. Entsprechend wäre der Stable Coin durch eine fraktionale Reserve an den US-Dollar angebunden. Das spiegelt sich auch im Namen „Frax“ wider. Die Bindung an die fraktionale Reserve des US-Dollars soll für die Kursstabilität der Kryptowährung sorgen. Auch wenn es sich in diesem Fall lediglich um die Bindung an eine Teilreserve der US-amerikanischen Währung handelt.

Und genau das ruft die Kritiker auf den Plan. Hier wird bemängelt, dass ein Stable Coin ohne eine 1:1-Bindung nicht erfolgreich sein kann. Der Frax stützt sich auf Algorithmen, um die Bindung an den US-Dollar zu gewährleisten. Getestet wurde dieses Konzept noch nicht.

Wann kommt Frax auf den Markt?

Nächsten Dienstag, am 29. Oktober, wollen Moore und sein Partner Sam Kazemian, Mitgründer der „Blockchain-Wikipedia“ Everipedia, die Pläne rund um Frax konkretisieren. Klar ist aber, dass der Frax eine Alternative zum staatlich regulierten Geld darstellen soll, wie Moore in einem Artikel von Fortune vom 21. Oktober erklärte:

Ich verfolge seit 30 Jahren die Geldpolitik und war immer besorgt über das staatliche Währungsmonopol, das für die Märkte ungesund ist. Es ist sehr gesund für private Wettbewerber, die Zentralbanken wegen der Geldmenge herauszufordern.

Natürlich soll auch Frax sich auf die Blockchain-Technologie stützen, um den Schutz der Daten zu gewährleisten und die Verbindung zu einer Zentralbank überflüssig zu machen. Der Stable Coin soll in wenigen Monaten das Licht der Krypto-Welt erblicken, aber externe Investoren gibt es bisher noch keine. Allerdings kann sich Frax über tatkräftige Unterstützung von innen freuen. Denn auch Ralph Benko, der General Counsel der Reagan-Administration, unterstützt das Projekt.

Wer braucht denn überhaupt den Frax?

Nach einem phänomenal innovativen Projekt hört sich der Frax freilich nicht an. Das soll er offenbar auch nicht: Moore möchte mit Frax vielmehr eine Antwort auf die zunehmende weltweite Verschuldung bieten. Moore sagte dazu:

Wenn ich bei der Fed gewesen wäre, hätte ich gern die Entwicklung von Kryptowährungen wie Frax gefördert. Es kann eine Sicherheit und ein Ausgleich zu außer Kontrolle geratenen Währungen sein.

S0 könnten Regierungen etwa ihre Währungen deflationieren, um Gläubiger zu bezahlen. Die Frax-Fans hätten dann eine Alternative zum deflationären System.

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