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22 Millionen US-Dollar Finoa steht nach Finanzierungsrunde auf Wachstum

Der deutsche Kryptoverwahrer Finoa ist um 22 Millionen Euro schwerer. Angeführt wurde die Finanzierungsrunde von Balderton Capital.

Moritz Draht
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Der Krypto-Markt erlebt einen stürmischen Zuzug institutioneller Investoren. Das “Big Money” findet seinen Weg immer häufiger zu Bitcoin und Co. Dabei sind Großinvestoren auf sichere Verwahrlösungen angewiesen. Ein Günstling dieses Trends ist Finoa, das nach erfolgreicher Finanzierungsrunde die Weichen weiter auf Wachstum stellt.

Eine Erfolgsgeschichte Made in Germany

Finoa ist ein regulierter Kryptoverwahrer, der institutionellen Investoren und Unternehmen den Zugang zum Krypto-Ökosystem ermöglicht. Über die Plattform können Nutzer Kryptowährungen nicht nur verwalten, sondern auch staken. Stolze 22 Millionen US-Dollar mehr bringt das 2018 von Christopher May und Henrik Gebbing gegründete Unternehmen nun auf die Waage. Die von Risikokapitalgeber Balderton Capital angeführte Finanzierungsrunde unterstreicht den ambitionierten Anspruch als einer der führenden Custody-Anbieter im EU-Raum.

Als “institutionelles Gateway” bedient Finoa inzwischen mehr als 250 Kunden, darunter Größen wie T-Systems und Coinlist. Das renommierte Bankhaus Scheich zählt ebenfalls zum Kundenkreis. Auch mit Dapper Labs, dem Blockchain-Unternehmen hinter dem FLOW-Protokoll, das mit seiner NBA-Top-Shot-Serie einer der größten Teilnehmer am NFT-Markt ist, ist Finoa im vergangenen Jahr eine Partnerschaft eingegangen.

Diese Erfolgsstory spiegelt sich eindrücklich in der Bilanz wieder. Im vergangenen Jahr konnte das Unternehmen seinen Umsatz mehr als verfünfzigfachen, heißt es in der Pressemitteilung, die BTC-ECHO vorliegt. Mit den neuen Mitteln wolle man das Team nun weiter ausbauen und die “Plattform um zusätzliche dezentrale Finanzprodukte erweitern”, erklärt Finoa-Mitgründer Christopher May.

Finoa steht auf Expansion

Ein interessanter Anwendungsfall seien demnach NFTs, wie man uns auf Nachfrage bestätigt. Neben Custody-Lösungen für Non-fungible Token prüfe man zudem die Einbindung von DeFi-Anwendungen wie Trading und Lending. Man suche jederzeit nach neuen “spannenden Projekten” und werde “weiterhin eine Brücke zwischen den Erbauern im Krypto-Ökosystem und institutionellen und Unternehmensinvestitionen schlagen”, heißt es gegenüber BTC-ECHO.

Finoa-Mitgründer Henrik Gebbing ergänzt:

Mit dem Beitritt von Balderton Capital zu unserer Investorengruppe haben wir einen renommierten Partner gewonnen, der eine beispiellose Expertise in der Disruption traditioneller Industrien durch Technologie mitbringt. Mit Balderton‘s Erfahrung und Netzwerk haben wir die beste Unterstützung gefunden, die wir uns vorstellen können, um eine größere institutionelle Akzeptanz von Kryptowerten weltweit zu ermöglichen und uns als Branchenführer im Krypto-Ökosystem zu etablieren.

Durch den Ausbau der Produkte und Dienstleistungen wolle man sich weiter am europäischen Markt als eine der führenden “One-Stop-Shops für institutionelle Investoren und Unternehmen positionieren”.

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