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Regulierung Endlich: Indien öffnet sich für Bitcoin (BTC)

Bitcoin und andere Kryptowährungen können in Indien ab sofort gehandelt werden. Das hat das Supreme Court am Mittwoch entschieden.

Phillip Horch
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Beitragsbild: Shutterstock

Der oberste Gerichtshof in Indien hat das Bitcoin-Verbot der dortigen Zentralbank gekippt. Wie der New Indian Express am 4. März berichtet, wurde die strenge Linie, die die indische Zentralbank gegenüber dem Handel mit Kryptowährungen gefahren hatte, für verfassungswidrig erklärt. Damit stemmt sich der Supreme Court auch gegen das Finanzministerium des Landes. Dieses hatte sich gegen den BitcoinHandel ausgesprochen, wie das Magazin weiter berichtet. Auch die indische Polizei hatte immer wieder vor dem Umgang mit Kryptowährungen gewarnt. Sie warnte vor den Verlustmöglichkeiten, die aufgrund der Volatilität bei einem Investment entstehen können.

Den Wechsel hat die Internet Mobile Association of India angestoßen. Die Branchenorganisation hat es veranlasst, dass vor dem obersten Gerichtshof verschiedene Anhörungen zum Thema stattgefunden hatten. Auf ihrer Seite fand die Internet Mobile Association of India eine Reihe von Exchanges, die gegenüber der Regierung immer wieder Vorwürfe gegen deren repressive Haltung ausgeworfen hatte.

Bereits im November 2018 hatte die indische Regierung angekündigt, ein Rahmenwerk für die Bitcoin-Regulierung zu schaffen. Dazu hatte das Finanzministerium eine Art Task-Force installiert, die sich um entsprechende Gesetzesentwürfe kümmern sollte.

Blockchain-Adaption in Indien

In Indien findet indes auch die Technologie, die Bitcoin zum Ruhm verholfen hat, Anklang. Dort nutzt laut letzten Informationen inzwischen jeder zehnte Kaffeebauer die Blockchain-Technologie, um die eigene Existenz zu sichern. Die Technologie bietet hier den Vorteil, dass sich durch sie Mittelsmänner umgehen lassen. Dadurch kann das schwarze Gold direkt zwischen Bauern, Exporteuren, Röstern und Händlern bewegt werden, die Verwaltung übernimmt die dezentrale Technologie. Mittelsmänner schalten sich hier bisher noch dazwischen, um Verträge auszuhandeln und dafür Gebühren zu verlangen.

Bitcoin-Regulierung: Das Klima ändert sich

Nicht nur in Indien ändern sich aktuell die regulatorischen Rahmenbedingungen gegenüber Bitcoin & Co. Auch hierzulande dürfte es nun etwas klarer zugehen. So veröffentlichte die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) am 2. März ein Merkblatt zur Kryptoverwahrung. Darin erläutert die Behörde, in welchen Fällen Unternehmen als Kryptoverwahrer gelten und gibt ihnen damit eine Leitlinie für den Einstieg in das Bitcoin-Verwahrungs-Geschäft an die Hand.

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