Reiche Bitcoin-Investoren Drei Gründe, warum wohlhabende Investoren Krypto kaufen
Carlos Link-Arad

von Carlos Link-Arad

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Kryptowährungen

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Der Kryptomarkt hat die Schlagzeilen der vergangenen Monate dominiert. Der Bitcoin erreichte mit über 45.000 Euro einen neuen Rekordstand im Februar. Allein in den letzten drei Monaten hat die Mutter aller Kryptowährungen eine Performance von 160 Prozent hingelegt – keiner anderen Anlageklasse ist dies gelungen.

Besonders HNWIs, also High-Net-Worth-Individuals (vermögende Privatkunden) in der Betreuung von Family Offices konnten aufgrund ihres frühzeitigen Engagements im Krypto-Markt von dieser außergewöhnlichen Entwicklung profitieren. Doch woher kommt das so frühe Interesse an der neuen Anlageklasse?


Krypto mit geringer Korrelation zu “traditionellen Märkten”

Diversifikation ist der Schlüssel zum Erfolg bei der Geldanlage. Um einen positiven Effekt auf das Rendite-/Risiko-Verhältnis im Anlageportfolio zu erzielen, muss die Korrelation zwischen einzelnen Investments im Portfolio möglichst klein sein. Der Korrelationskoeffizient von Krypto-Werten und klassischen Anlageprodukten wie beispielsweise dem amerikanischen Aktienindex S&P 500 ist im vergangenen Jahr zwar gestiegen, liegt jedoch immer noch im grünen Bereich. Es existiert bis dato keine andere Anlageklasse, die ähnliche finanzmathematische Charakteristika aufweist.

Anleger sollten eines berücksichtigen: Die globalen Risikoherde sind in den vergangenen Jahren nicht weniger geworden. Die massive Staatsverschuldung in Asien, politische Anspannungen im Nahen Osten, der Handelskrieg zwischen den USA und China oder die anhaltende Covid-19-Krise sorgen für große Unsicherheiten. Bei der Anzahl an potenziellen Marktrisiken sollte jeder möglichst breit diversifizieren. Und Krypto-Werte bieten eine attraktive Möglichkeit.

Optimierung des Risikoprofils

Bereits eine kleine Umschichtung des Privatvermögens von HNWIs in Krypto-Werte kann die Ertragschancen signifikant erhöhen. Die prozentuale Allokation ist abhängig von der Risikoneigung der jeweiligen Anleger bzw. Vermögensverwalter. Bislang wird im Bereich zwischen 1 und 7 Prozent des Gesamtportfoliowertes investiert.


Die Hinzunahme von Krypto-Werten ist der erste Schritt. Im zweiten Schritt müssen Anleger auf eine intra-Krypto-Diversifikation achten. Ein ausreichend hoher Diversifikationseffekt ist einigen Studien zufolge dann erreicht, wenn das Portfolio zwischen 10 und 15 Krypto-Werte besitzt. Eine Ausweitung auf mehr ist natürlich möglich, hat jedoch kaum Auswirkungen auf das idiosynkratische Portfoliorisiko. Das Spannende an Kryptowerten ist die asymmetrische Risikoverteilung. Am klassischen Finanzmarkt gilt die Devise: “Mehr Risiko, mehr Chance und vice versa.” Dieser Grundsatz gilt nicht für den Krypto-Markt.

Das Chance-Risiko-Verhältnis steht nicht im Gleichgewicht. Das Risiko stagniert auf einem vergleichsweise hohen Niveau, wobei die potenzielle Rendite extrem hoch sein kann. Renditen von x20, x100, x200 sind keine Seltenheit – so unglaublich das auch klingen mag. Auch Ökonomen aus Stanford fanden heraus, das Krypto-Werte ein deutlich attraktiveres Rendite-Risiko-Verhältnis (Sharpe-Ratio) bieten, als Aktien oder Anleihen. Family Offices nutzen diese Eigenschaft, indem sie geringe Anteile in die Portfolios ihrer Kunden investieren, die für einen Großteil der Performance verantwortlich sein können.

Mangelnde Alternativen

Im aktuellen Marktumfeld wird es immer mehr zur Herausforderung ein ausgewogenes Portfolio zu konstruieren. Family Offices gelten zwar als konservativ, dennoch ist der sog. Werterhaltungsansatz ein wichtiges Prinzip – sprich die Inflation sollte geschlagen werden. Da dieses Ziel nur schwer erreichbar ist aufgrund von mangelnden, profitablen Anlagemöglichkeiten, ist es abermals ratsam das Portfolio mit Krypto-Werten anzureichern. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, die bereinigte Inflationsrate zu schlagen. Auch hier empfehlen Ökonomen eine Portfoliogewichtung von 1 bis 6 Prozent.

Außerdem deutet die aktuelle Entwicklung am Finanzmarkt darauf hin, dass Krypto-Werte alles andere als ein kurzfristiger Trend sein werden. Die Anwendungsfälle sind grenzenlos. Kaum ein Unternehmen beschäftigt sich nicht mit der Technologie. Daraus entstehen weitere Chancen für zukünftige Kursanstiege.



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