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Startschuss Digital Dollar Project startet CBDC-Pilotprogramm

Das Digital Dollar Project wird in den kommenden zwölf Monaten fünf CBDC-Pilotprogramme durchführen. Am Ende soll der Rahmen für die Entwicklung einer digitalen Zentralbankwährung stehen.

Christian Stede
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Nahaufnahme einer Dollarnote

Beitragsbild: Shutterstock

Auch in den USA gibt es Bestrebungen, eine digitale Zentralbankwährung (CBDC) zu lancieren. Ein Projekt, das daran arbeitet, ist die Digital Dollar Foundation. Diese erhält Unterstützung vom Fortune 500-Unternehmen Accenture. Diesen Montag gab man bekannt, dass das neu gegründete Digital Dollar Project in den nächsten zwölf Monaten fünf CBDC-Pilotprogramme durchführen wird. Das Ziel des Projekts ist es folglich, Daten zu generieren, die den politischen Entscheidungsträgern in den USA Aufschluss darüber geben, wie eine heimische digitale Währung entwickelt werden kann.

Bereits im Mai 2020 berichtete BTC-ECHO über ein Whitepaper des Projektes, das über die gemeinsamen Pläne Aufschluss gab. Das Digital Dollar Project wird bereits in den nächsten zwei Monaten drei Pilotprogramme starten. Diese sollen aufschlussreiche Daten über die funktionalen, soziologischen und wirtschaftlichen Vorteile einer CBDC in den USA liefern. Wohlgemerkt: das gesamte Projekt beruht auf einer privaten Initiative ohne Einbeziehung der Notenbank Federal Reserve.

Der ehemalige Vorsitzende der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) und Mitbegründer der Digital Dollar Foundation, Christopher Giancarlo, hob im Gespräch mit dem TV-Sender Al Djazeera den Mangel an US-Daten bezüglich einer CBDC hervor.

Es gibt jede Woche Konferenzen und Veröffentlichungen auf der ganzen Welt über CBDCs, die auf Daten aus anderen Ländern basieren. Was es nicht gibt, sind echte Daten und Tests aus den Vereinigten Staaten, die diese Debatte beeinflussen. Wir versuchen, diese realen Daten zu generieren.

USA hinken in puncto CBDC hinterher

Diesen Kommentar von Giancarlo kann man durchaus als eine Anspielung darauf verstehen, dass die USA in puncto CBDC hinter vielen anderen Nationen, allen voran China, hinterherhinken. Zwar hat die US-Notenbank die Technologie und die Anwendungen für eine CBDC bereits erforscht. Zu konkreten digitalen Währungsinitiativen haben diese jedoch im Gegensatz zu zahlreichen anderen Ländern bislang nicht geführt. Auch in Europa wird es bis zur Einführung eines digitalen Euros wohl noch eine Weile dauern, so EZB-Präsidentin Lagarde

Accenture beteiligt sich indes nicht von ungefähr an diesem Vorhaben. Das Unternehmen war bereits an einer Reihe solcher CBDC-Projekte beteiligt. Dazu zählen solche in Kanada, Singapur, Frankreich und Schweden. Das skandinavische Land hat sogar bereits die erste Phase seines Pilotprojekts abgeschlossen. Laut einer Studie der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) erforschen bereits 86 Prozent der Zentralbanken weltweit eigene digitale Währungen.

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