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Deutsche Börse stellt Blockchain-Team zusammen

Die Deutsche Börse hat Blockchain und Distributed-Ledger-Technologie (DLT) als Wachstumstechnologien ausgemacht. Um in dem Bereich weiter voranzuschreiten, wurde die Einheit „DLT, Crypto Assets and New Market Structures“ gegründet. In einem internen Interview gewährt Jens Hachmeister, der Leiter der Gruppe, Einblicke in die DLT/Blockchain-Strategie der Deutschen Börse.

Tobias Schmidt
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Beitragsbild: PR/Deutsche Börse AG

In der Roadmap 2020 der Deutschen Börse Group sind drei Säulen als Wachstumsprogramm verankert. Eine dieser Säulen sind laut Jens Hachmeister Investitionen in neue und zukunftsweisende Schlüsselindustrien. Neben Cloud, Big Data und künstlicher Intelligenz zählt auch der Bereich DLT/Blockchain dazu. Aus diesem Grund hat man ein eigenes Blockchain-Team zusammengestellt, das sich intensiv mit den Möglichkeiten der Technologie auseinandersetzen wird.

Alle Blockchain-Initiativen in einer Hand

Die Aufgabe der Gruppe „DLT, Crypto Assets and New Market Structures“ wird es sein, alle Bemühungen und Initiativen der Deutschen Börse zu Blockchain und DLT in einem gemeinsamen gruppenweiten Ansatz zu steuern. Die Deutsche Börse sei bereits in mehreren verschiedenen Bereichen der Blockchain tätig, um ein tieferes Verständnis der Technologie zu erlangen. Sobald dies nun gebündelt wird, soll in allen betreffenden Geschäftsbereichen die Wirkung vergrößert werden. Die Mitglieder des neuen Teams stammen allesamt aus Bereichen, in denen sie bereits vorher mit der Blockchain-Technologie zu tun hatten.

„Die digitale Wirtschaft ist auf dem Weg zur Dezentralisierung. In Zukunft wird es mehr Peer-to-Peer-Marktplätze und weniger Intermediäre geben. In dieser Hinsicht hat Blockchain das Potenzial, disruptiv auf die Kapitalmarktinfrastruktur zu wirken. Es handelt sich ja um einen dezentralen Ledger für alle Transaktionen in einem Peer-to-Peer-Netzwerk, in dem die Teilnehmer Transaktionen bestätigen können, ohne dass eine zentrale Zertifizierungsstelle erforderlich ist. Auch viele andere Branchen haben die Bedeutung der Technologie erkannt“,

so Hachmeister über das Potential der Blockchain für die Geschäfte der Deutschen Börse Group.

Blockchain-Potenzial für die gesamte Wertschöpfungskette

Dabei sieht er die Potenziale der Blockchain über die gesamte Wertschöpfungskette verteilt und nennt IPO/Listing, Handel und Clearing, Abwicklung und Verwahrung und das Daten- und Analytics-Geschäft. Ziel sollte es daher sein, neue Elemente in bestehende Strukturen einzubauen. Auch sieht er die traditionelle Marktinfrastruktur der Deutschen Börse durch neue Innovationen bedroht. Allein deshalb müsse man sich noch stärker mit der Technologie vertraut machen.

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