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Mobile First“DeFi for the People” – Celo-Konsortium lanciert Förderprogramm

Eine von Celo initiierte Kooperation aus 20 verschiedenen DeFi-Projekten, will den Sektor auf der Mobile-First-Plattform fördern.

Daniel Hoppmann
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Das Logo von DeFi for the People neben Logos der teilnehmenden Partner.

Quelle: Shutterstock

Ein Konsortium um die Mobile-First-Plattform Celo hat heute den Startschuss für “DeFi for the People” gegeben. Dabei handelt es sich um eine 20-köpfige Kooperation verschiedener Krypto-Organisationen wie Aave, Curve, SushiSwap oder Chainlink, die gemeinsam die Adoption von dezentralen Finanzdienstleistungen für Smartphone-Nutzer voranbringen möchten. Dafür stehen insgesamt 100 Millionen US-Dollar für Weiterbildungen und Förderungen zur Verfügung. Mit der Zusammenarbeit werden gleichzeitig verschiedene Krypto-Projekte in die Celo Blockchain integriert. Zu der Motivation der Initiative meint Celo-Partner Markus Franke gegenüber BTC-ECHO:

Celo startet “DeFi for the People”, eine Zusammenarbeit globaler Krypto-Organisationen, die ein gemeinsames Ziel verfolgen: DeFi zu den sechs Milliarden Smartphone-Nutzern auf der ganzen Welt zu bringen. DeFi for the People wird Mobile zu einem größeren Teil der DeFi-Geschichte machen, was letztendlich mehr DeFi-Tools in die Hände von mehr Nutzern auf der ganzen Welt bringen wird, und die Vorteile dezentraler Finanzen für jeden mit einem Mobiltelefon zugänglich machen wird.

Markus Franke, Partner bei Celo/cLabs gegenüber BTC-ECHO

Celo will Lösung für Länder mit schwachen Finanzinfrastrukturen sein

Die Initiative passt dabei in die Philosophie von Celo. Schön länger versucht man, die Probleme mangelnder finanzieller Inklusion für Menschen, die in Ländern mit gering ausgeprägten Finanzinfrastrukturen leben, zu beheben. Deshalb arbeitet das DeFi-Projekt an einer mobilen Payment-Lösung für Kunden aus aller Welt und erhält dafür auch Unterstützung von traditionellen Finanzdienstleistern. So verkündete man erst vor knapp einem Monat eine Partnerschaft mit “PayU”. Das niederländische Payment-Unternehmen schaltete daraufhin für knapp 450.000 Händler eine Zahlungsfunktion in cUSD (Celos hauseigenem Stablecoin) frei.

Nun folgt mit “DeFi for the People” das nächste ambitionierte Unterfangen, DeFi für eine breite Masse zugänglich zu machen. Dazu Markus Franke:

Wir sehen, dass sich das Wachstum im DeFi-Bereich in Zukunft noch verstärken wird. Es wird viel investiert, um Anreize zu setzen, dass die beste DeFi App entwickelt wird. Noch gibt es viele Barrieren zwischen den unterschiedlichen Projekten, welche die Nutzung erschweren, daher setzen wir auf Interoperabilität und einen Mobile-First-Ansatz

Markus Franke, Partner bei Celo/cLabs gegenüber BTC-ECHO

Die Initiative steckt allerdings noch in den Kinderschuhen, deshalb baut Celo auch auf die Unterstützung durch weitere Entwickler und Unternehmen. Dazu kündigte das Konsortium einen Hackathon im Oktober mit dem Ziel an, mehr DeFi-Projekte auf die Plattform zu locken. Unter anderem winken Preise und Gründungsfinanzierungen in Höhe von einer Million US-Dollar.

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