1INCH Airdrop DeFi-Fehltritt: Deutscher verpasst 1,8 Millionen US-Dollar Airdrop
Leon Waidmann

von Leon Waidmann

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Golf Ball kurz vorm Einlochen

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1inch (1INCH) hat die Treue seiner Nutzer belohnt und ihnen zu Weihnachten Token im Gegenwert von 100 Millionen US-Dollar geschenkt. Doch nicht für alle war das ein Grund zum Feiern.

Das Decentralized-Finance (DeFi)-Projekt 1inch ist ein Aggregator für dezentrale Börsen (DEX). Die dezentrale Exchange nutzt Smart Contracts und teilt eine einzelne Transaktion auf mehrere Börsen auf. Einfach gesagt verwendet die Plattform, die Liquidität einer Vielzahl von dezentralen Börsen und optimiert dadurch Trades.


Allein in den letzten drei Monaten hat das durch den Aggregator von 1inch geflossene Kapital mehrere Male ein Tageshandelsvolumen von über 100 Millionen US-Dollar überschritten.

Am 25. Dezember hat das Team von 1inch angekündigt, dass es insgesamt 90 Millionen 1inch-Token an Nutzer der DeFi-Plattform verteilt.

Das anfängliche Token-Angebot beträgt demnach sechs Prozent, da es insgesamt 1,5 Milliarden 1inch-Token gibt, die nach und nach auf den Markt kommen. Ebenso wie die DEX Uniswap, will 1inch durch den Airdrop die Dezentralität des Projektes fördern.

DeFi-Projekt 1inch lässt Ethereum-Gebühren in die Höhe schießen

In Folge des Airdrops und dem damit verbundenen Token-Claiming-Prozessen schossen die Ethereum-Transaktionsgebühren nach oben.

Damit reiht sich der 1inch-Airdrop in die Reihe der Events ein, die die Ethereum-Gebühren dieses Jahr am meisten beeinflusst haben.


Mittlerweile haben bereits über 30.000 Wallets über 70 Millionen 1inch-Token geclaimed, welche einen derzeitigen Gegenwert von mehr als 80 Millionen US-Dollar haben. Lediglich 21 Prozent der Airdrop-Berechtigten haben ihre Token noch nicht abgehoben. Hier findest du heraus ob auch dein Wallet für einen Airdrop berechtigt gewesen ist.

Ein 23 Jahre alter Deutscher verpasst 1,8 Millionen US-Dollar

Doch nicht Alle konnten sich über den Airdrop freuen. Der deutsche DeFi-Nutzer Timo Haring erzählt auf Twitter das er im Vorfeld des Airdrops versucht hat über 500 Metamask Wallets zu erstellen, um sich für den Airdrop zu qualifizieren. Dafür schloss er mit jedem einzelnen Wallet eine Transaktion auf 1inch ab. Jedoch erhielt keine einzige der Wallets eine Berechtigung für den Airdrop. Das lag daran, dass der Transaktionsbetrag den er auf 1inch gehandelt hat zu niedrig gewesen ist.

Hätte der @timoharings lediglich 20 US-Dollar anstatt 17 US-Dollar pro Trade genutzt wäre er jetzt um 1,8 Millionen US-Dollar reicher gewesen. Insgesamt hat Haring während seines Vorhabens auf der DeFi-Plattform nach eigenen Angaben 8.000 US-Dollar an Ethereum-Transaktionsgebühren gezahlt.

Jede einzelne Transaktion auf den 500 Metamask Wallets habe er dabei manuell ausgeführt und insgesamt rechnete er mit einer Rendite von 250.000 US-Dollar.

Erhalten Decentralized-Finance-Nutzer bald noch mehr Airdrops?

Ob in Zukunft auch andere DeFi-Projekte einen Airdrop für ihre Treue-Community machen werden bleibt abzuwarten. Auf Youtube spekuliert Chico Crypto, der bereits den 1inch Airdrop erahnte, darauf, dass es noch weitere Airdrops dieser Art geben wird. In seinem Video nimmt er 11 verschiedene DeFi-Projekte unter die Lupe, die seiner Meinung nach einen Airdrop planen würden.


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