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Neptune Dash: BlackRock drängt in Krypto-Sektor

Der weltweit größte Vermögensverwalter BlackRock hat in Neptune Dash investiert. Der Mutterkonzern des globalen ETF-Anbieters iShares scheint seine Einstellung gegenüber dem Krypto-Sektor zu ändern.

Phillip Horch
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Beitragsbild: Shutterstock

BlackRock besitzt nun über 11 Prozent des Dash-Masternode-Unternehmens Neptune Dash. Wie Dash in einem Blogeintrag mitteilt, erhöht die Investition damit den Anteil an Investment-Firmen in Neptune Dash auf 21 Prozent. Dash sieht darin einen Zulauf institutioneller Investoren in den Krypto-Markt. Zu Recht: Schließlich handelt es sich bei BlackRock mit 6,84 Billionen US-Dollar verwaltetem Vermögen um den größten unabhängigen Vermögensverwalter weltweit.

Mit ihrem 11,47-prozentigem Anteil an Neptune Dash besitzt BlackRock den größten Teil. Dicht dahinter folgt Fidelity mit knapp 10 Prozent. Auch Fidelity zählt zu den größten Vermögensverwaltern der Welt – das global agierende Unternehmen hatte bereits 2018 in Neptune Dash investiert. Im aktuellen Investment von BlackRock sieht Dash dementsprechend einen Fortschritt, da sich BlackRock noch im Februar 2018 kritisch gegenüber Investments in Bitcoin & Co. geäußert hatte.

Neptune Dash & BlackRock im Krypto-Sektor

Neptune Dash nimmt einen besonderen Platz im Dash-Kosmos ein. So lässt sich die Neptune-Dash-Technologies-Aktie (WKN: A2JCAL) auf Börsen handeln. Der Wert von Neptune Dash basiert auf den monatlichen Rewards des Masternode-Netzwerks. Letztlich handelt es sich hier also um eine Art Dienstleister – Unternehmen, die nicht etwa durch Masternode Hosting direkt im Krypto-Kosmos teilnehmen wollen, können über Neptune Dash dennoch partizipieren. Jan Heinrich Meyer, CEO & Gründer der Dash Embassy D-A-CH, wundert sich gegenüber BTC-ECHO darüber, dass BlackRock nicht direkt in Masternodes investiert:

Wir haben aus Investment-Kreisen schon des Öfteren gehört, dass Dash Masternodes eines der besten Risiko-Rendite-Profile in der Krypto-Welt aufweisen sollen. Dass führende Institutionen wie BlackRock irgendwann in diesen Bereich investieren würden, war also zu erwarten, ist dadurch aber natürlich nicht weniger beeindruckend. Weshalb Blackrock in einen Shared Masternode Service investiert und nicht einfach selbst Masternodes betreibt, bleibt mir allerdings ein Rätsel. Möglicherweise hat dies regulatorische Gründe.

Neptune Dash selbst hält nach eigenen Angaben neben Dash mit Atom, Bitcoin, Ethereum, Litecoin, Stellar, Neo, Omisego sowie Qtum eine Reihe an Kryptowährungen. Ferner betreibe Neptune Dash einen Validator Node im Cosmos-Netzwerk – kurzum: Das Krypto-Unternehmen nimmt eine zentrale Rolle im Blockchain-Ökosystem ein.

BlackRock könnte als dominanter Player im weltweiten Geschäft mit börsengehandelten Fonds noch einen wichtigen Platz im Krypto-Sektor einnehmen. So vereint die BlackRock-Tochter iShares annähernd die Hälfte des Marktanteils auf sich.

Die Zulassung eines Bitcoin ETF zählt schließlich als Heilsversprechen unter Krypto-Investoren. Eine Zulassung, so das Narrativ, könnte dem Bitcoin-Markt einen gehörigen Zulauf verpassen. Zwar hatte Mark Wiedmann, Global Head of iShares, die Auflage eines Bitcoin ETF noch im Oktober 2017 entschieden abgelehnt. Die Einstellung des Vermögensverwalters gegenüber Kryptowährungen scheint sich jedoch – spätestens jetzt – zu ändern.

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