BlackRock ändert seine Meinung über Kryptowährungen

Kai Baum

von Kai Baum

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Kai Baum

Kai Baum entwickelte bereits in seinen jungen Jahren ein hohes Maß an Interesse für neue Technologien. Nach dem Abitur lernte er die Blockchain-Technologie kennen und ist seitdem auf der ganzen Welt unterwegs, um möglichst viele Krypto-Projekte kennen zu lernen.

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Der größte unabhängige Vermögensverwalter BlackRock leitet Kryptobestrebungen ein. Es wurde ein Team zusammengestellt, das prüfen soll, ob sich der Einstieg in das Kryptogeschäft für den Giganten lohnt.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Tobias Schmidt

Der mit 6,3 Billionen US-Dollar weltweit größte Vermögensverwalter BlackRock prüft, ob sich das Investieren in Kryptowährungen lohnt. Dafür stellte BlackRock jetzt ein Team aus verschiedenen Experten zusammen, um die fundamentale Struktur von Kryptowährungen, die Blockchain, für die eigenen Zwecke zu untersuchen. Des Weiteren werden die Experten schauen, wie sich die Konkurrenz im Bereich der Kryptowährungen einbringt. Damit wird geprüft, wie das Handeln der Konkurrenz die eigenen Geschäfte beeinflussen könnte.

Ein Umschwung in der Finanzbranche

Das Zusammenstellen dieses Teams zeigt, dass die Kryptowährungen wohl doch nicht so bedeutungslos für das New Yorker Finanzgeschäft sind, wie es Larry Fink letztes Jahr noch behauptete.

Sie seien „spekulativ“, „ein Instrument für Geldwäsche“ und der einzige Grund für das blühende Geschäft sei die Anonymität, hieß es von dem BlackRock-CEO. Doch damit nicht genug: Fink sagte zudem, dass Kryptowährungen weit davon entfernt seien, eine Perspektive für institutionelle Käufer darzustellen. Außerdem sei keiner von BlackRocks Kunden an den digitalen Währungen interessiert.


Jetzt hat BlackRock sogar den New Yorker Strategen für Finanzvermögen und Investment, Terry Simpson, zur Hilfe geholt. Er soll schauen, ob BlackRock zukünftig wirklich in Bitcoin investieren soll.

Doch Fink ist nicht der Erste seiner Branche, der seine Meinung ändert

Auch der JPMorgan-CEO Jamie Dimon bezeichnete Kryptowährungen in der Vergangenheit noch als „Betrug“. Er werde jeden Banker entlassen, den er beim Investieren in Kryptowährung erwische. Doch mittlerweile wurde JPMorgans Hauptverantwortlicher für Fintech zur Untersuchung von digitalen Währungen beauftragt.

Trotz vieler Kritiker entscheiden sich immer mehr Unternehmen der Finanzmetropole für das Investieren in Kryptowährungen. Wie zum Beispiel der 2,4 Billionen US-Dollar schwere Vermögensverwalter Fidelity Investments, welcher sich erst letzten Monat für das Entwickeln einer eigenen Kryptowährungsbörse entschieden hat. Welche Unternehmen zukünftig mit dieser Bewegung mitziehen, wird sich zeigen.

BTC-ECHO


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