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Cryptsy CEO Paul Vernon bestreitet Bitcoin-Diebstahl

Der Cryptsy CEO Paul Vernon äußerte sich jetzt zu den Anschuldigungen, Bitcoins im Wert von mehreren Millionen US-Dollar auf sein privates Konto transferiert zu haben. Die Handelsplattform für digitale Währungen musste bereits zu Beginn des Jahres nach einem angeblichen Hackerangriff geschlossen werden.

Mark Preuss
 |  Lesezeit: 1 Minuten
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Vernon Cryptsy

Quelle: Youtube

In einer Stellungnahme sagte Vernon, dass die Aussage des gerichtlich bestellten Insolvenzverwalters „irreführend“ ist und argumentierte damit, dass die zweifelhaften Kontobewegungen durch eine Vermischung von privaten und geschäftlichen Konten zu Stande kamen.

Die Vorwürfe resultierten aus einer Sammelklage gegen den Cryptsy CEO, die zu Beginn des Jahres in Florida eingereicht wurde.

Vernon sagte in einem Interview mit CoinDesk:

„Das ist eine Interpretation der Kläger mit dem einzigen Zweck, ihre Beweislage zu festigen. Gab es geschäftlich Fehler in der zeit von Cryptsy? Natürlich machen Unternehmen fehler. Einer der größten Fehler von kleinen Unternehmen ist die Vermischung von privaten und geschäftlichen Konten.“

Cryptsy ist bereits zu Beginn des Jahres kollabiert. Bereits viele Monate zuvor berichteten Nutzer der Börse von Problemen bei den Abhebungen. Die Plattform begründete die Insolvenz damals mit einem Hackerangriff aus dem Jahr 2014, bei dem digitale Währungen in Millionen-Höhe entwendet worden sein sollen.

Zu anderen Punkten, wie der angeblichen Löschung von Beweismitteln auf den Cryptsy-Servern, bevor der Insolvenzverwalter Zugriff darauf erhalten konnte, wollte sich Vernon nicht äußern.

Vernon beschuldigt jedoch den Verwalter, für den Fall wichtige Informationen zu verbergen und andere, für ihn wiederum schädliche Informationen, publik zu machen:

„Ich weiß nicht warum der Insolvenzverwalter hier nur Informationen zu Gunsten der Kläger aufführt.“

Vertreter der Kläger waren derzeit zu keiner Stellungnahme bereit.

BTC-ECHO

Englische Originalfassung von Stan Higgins via CoinDesk

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