Krypto-Markt Bitcoin-Kurs, Coronavirus und die Frage der Korrelation
Phillip Horch

von Phillip Horch

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Quelle: Shutterstock

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Das Coronavirus zeigt Auswirkungen in der Krypto-Szene. Neben der Schließung einer Mining-Farm werden nun auch Konferenzen abgesagt. Der Bitcoin-Kurs scheint sich von alldem jedoch unbeeindruckt zu geben. Da stellt sich die Frage nach Korrelationen im Ökosystem.

Nachrichten aus China stehen bisweilen im Verdacht, Auswirkungen auf den Bitcoin-Kurs und den anderer Kryptowährungen zu haben. So schien eine positive Äußerung des chinesischen Präsidenten Xi Jinping im Oktober 2019 einen Mini-Bull-Run bei Bitcoin ausgelöst zu haben. Innerhalb kurzer Zeit konnte die Kryptowährung um 40 Prozent nach oben klettern. Eine Revision dieser Aussage fiel kurze Zeit später direkt mit dem Verlust der Kursgewinne zusammen.


Umso überraschender scheint es, dass der Ausbruch des Coronavirus bisher allenfalls marginale Auswirkungen auf den Bitcoin-Kurs zu haben scheint. Verschont bleibt die Krypto-Szene jedoch nicht.

Coronavirus führt zu abgesagten Konferenzen

Das Coronoavirus hat sich bisher vor allem in Asien ausgebreitet – die Volksrepublik China zählt bisher über 900 Tote. Infiziert sind nach Angaben der Regierung aktuell 40.000 Menschen. Für Rettungsmaßnahmen hat die chinesische Zentralbank ein Rettungspaket von umgerechnet 39 Millionen Euro angekündigt.

Auch im Bitcoin-Ökosystem zeigt das Coronavirus derweil erste Auswirkungen. Laut Bloomberg-Informationen wurden dahingehend erste Krypto-Konferenzen auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. So verkündet TRON etwa, dass die geplante niTROnSummit vorerst abgesagt ist:


Es tut uns leid, dass wir euch ankündigen müssen, dass wir die niTROn2020 aufgrund der andauernden Coronavirus-Epidemie in Wuhan, China, absagen müssen. Sicherheit und Gesundheit unserer Community und der breiteren Öffentlichkeit haben für uns höchste Priorität.

Ferner findet auch die HongKong Blockchain Week 2020 und die Token2049-Konferenz vorerst nicht statt. Auch das CryptoLending-Start-up DeFiner habe seine geplante Investoren-Veranstaltungsreihe in 10 Städten abgesagt. Wie wir bereits berichteten, musste auch der Bitcoin Mining Pool BTC.top vorerst den Betrieb einstellen. Dies war auf Anweisungen chinesischer Behörden geschehen.

Auswirkungen auf den Bitcoin-Kurs?

Auf die Krypto-Kurse scheint das bisher jedoch wenig Auswirkungen zu haben. So ist der Bitcoin-Kurs am Wochenende zwar über die 10.000-US-Dollar-Marke geklettert. Zwischenzeitlich hat die größte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung jedoch wieder etwas an Stärke verloren. Zu Redaktionsschluss notiert der Bitcoin-Kurs bei 9.969 US-Dollar. Dies dürfte man der gewöhnlichen Bitcoin-Kurs-Volatilität zurechnen.

Die Korrelation zwischen Bitcoin-Kurs und Meldungen aus China lässt sich damit nur schwer feststellen. Als etwa bekannt wurde, dass chinesische Behörden im Dezember 2019 7.000 Mining-Geräte beschlagnahmt hatten, hatte auch dieses Ereignis kaum Auswirkungen auf den Bitcoin-Kurs.


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