Unruhen im Krypto-Space Coinbase und Co.: Wie Krypto-Aktien den Crash erlebten
Daniel Hoppmann

von Daniel Hoppmann

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Eine Bitcoin-Münze liegt auf einem Laptop. Dahinter ist Kurs auf der Krypto-Börse Coinbase abgebildet.

Quelle: Shutterstock

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Die Streitigkeiten zwischen Elon Musk und der Bitcoin-Community haben auch für Krypto-Aktien wie Coinbase oder Microstrategy Folgen.

Nachdem Tesla die Zahlungen mit Bitcoin aussetzte, stürzte der digitale Wertspeicher ab. So musste BTC im Verlauf der letzten 30 Tage einen Kursrückgang von knapp 30 Prozent hinnehmen. Auch andere Coins haben massive Verluste zu beklagen. Doch nicht nur der Krypto-Space ließ seit dem Rosenkrieg zwischen Elon Musk und der Bitcoin-Community ordentlich Federn. Die Fehde hatte auch Auswirkungen auf einige Krypto-Aktien. Allen voran auf die großen Krypto-Unternehmen, wie Coinbase, deren Geschäftskonzepte entweder auf dem Krypto-Space aufbauen, oder denjenigen, die in der Vergangenheit als dessen Gönner aufgetreten waren.


Seit ihrem Listing hatte die Coinbase-Aktie stets mit Kursverlusten zu kämpfen und näherte sich im weiteren Handelsverlauf immer mehr der 250-US-Dollar-Bewertung an. Die Hiobsbotschaft um Tesla ging auch an der Krypto-Börse nicht spurlos vorbei. So fiel COIN nach der Ankündigung auf ein zwischenzeitliches Rekordtief von 249 US-Dollar. Kurz darauf konnte das Wertpapier jedoch wieder Boden gutmachen, als die Krypto-Börse ihre Quartalszahlen offiziell vorstellte. In der Folge stieg die Aktie sogar auf 274 US-Dollar. Die Freude währte jedoch nur kurz, denn bereits am folgenden Montag gab es erneut ein Rekordtief – diesmal 238 US-Dollar. Seitdem konnte COIN jedoch wieder an Wert hinzugewinnen. Zu Redaktionsschluss handelt die Coinbase-Aktie bei 250,70 US-Dollar.


Neben Coinbase auch MicroStrategy-Aktie im Sinkflug

Anders als Coinbase ist das Wertpapier von MicroStrategy (MSTR) eigentlich keine reine Krypto-Aktie. Da das US-Softwareunternehmen jedoch bisher die höchsten Bitcoin-Investments getätigt hat, den letzten erst vor wenigen Stunden, lohnt sich ein Blick auf den Kursverlauf von MSTR. Denn ähnlich wie bei Coinbase hatte der Sinneswandel Elon Musks auch Auswirkungen auf MicroStrategy. Vergangene Woche lag der Kurs zwischenzeitlich noch bei 584 US-Dollar. Im weiteren Verlauf fiel dieser jedoch mit der Zunahme der Streitigkeiten zwischen Musk und der Bitcoin-Community immer weiter. Zu Redaktionsschluss handelt MSTR bei 488 US-Dollar.

Tesla nimmt wieder Fahrt auf

Nachdem Bloomberg erst gestern berichtete, dass Tesla ebenfalls 2,2 Prozent Kurswert einbüßen musste, hat sich die Aktie bereits wieder gefangen und befindet sich nunmehr auf dem aufsteigenden Ast. So handelt TSLA zu Redaktionsschluss bei einem Kurs von 586 US-Dollar. Das ist ein Plus von fast 10 Prozent im Vergleich zum gestrigen Handelstag. Zuvor hatte es immer wieder Ausschläge gen Norden bei der Aktie gegeben. Wie weit der Streit zwischen Elon Musk und der Bitcoin-Community noch gehen wird, ist indes ungewiss. Der Tesla-Chef hatte zuvor immer wieder beteuert, dass sein Unternehmen keine Bitcoin verkaufen wolle.


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