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Falscher AlarmCoinbase: Panik bei 125.000 Usern nach Email-Panne

Coinbase schickte eine E-Mail an 125.000 Nutzer, in der es fälschlicherweise hieß, dass ihre Login-Einstellungen geändert wurden. Große Panik war die Folge. Immerhin zahlt die Exchange jetzt 100 USD in Bitcoin als Entschädigung.

Christian Stede
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Smartphone mit Coinbase-Logo

Quelle: Shutterstock

Das vergangene Wochenende werden 125.000 Nutzer der Krypto-Börse Coinbase sicherlich nicht so schnell vergessen. Denn die Kunden haben am Freitag irrtümlicherweise eine Email erhalten, in der es hieß, ihre Einstellungen für die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) seien geändert worden, wie mehrere Medien übereinstimmend berichten. Bereits am Sonntag konnte Coinbase jedoch Entwarnung geben. Die Exchange veröffentlichte am 29. August auf Twitter eine Entschuldigung für diesen Fauxpas: 

Wir konzentrieren uns darauf, Vertrauen und Sicherheit in der Krypto-Community aufzubauen, damit das offene Finanzsystem, das wir alle wollen, Realität wird. Wir sind uns bewusst, dass Probleme wie diese dieses Vertrauen beeinträchtigen können.

Coinbase via Twitter.

Für viele Nutzer kam die Entschuldigung von Coinbase jedoch schon leider zu spät, sie hatten bereits ihre Vorsichtsmaßnahmen getroffen. Sie hegten die Befürchtung, dass ihre Konten gehackt worden seien. Neben der Aktualisierung ihrer Sicherheitseinstellungen nahmen einige sogar eine komplette Liquidierung ihrer Krypto-Bestände vor. Kommentare in den sozialen Medien der Börse deuten auch darauf hin, dass einige Kunden nach dem Vorfall mehrere Tage lang nicht auf die Coinbase-App zugreifen konnten.

Coinbase rief unlängst neue Sicherheit-Hotline ins Leben

Coinbase zeigte sich jedoch kulant und kündigte an, dass es von der Nachricht betroffene Nutzer mit Bitcoin (BTC) im Wert von 100 US-Dollar entschädigt. Neben Twitter nutzte die Exchange am 30. August auch den Subreddit r/Coinbase für eine Klärung des Vorfalls. Zwar stößt die Wiedergutmachungsaktion dort nicht bei allen Kunden auf Begeisterung. Einige User haben allerdings auch ihre Lehren aus dem Vorfall gezogen und denken positiv:

Ich habe gerade meine 100 US-Dollar erhalten. Danke Coinbase. Unabhängig von der Situation war es schön zu wissen, wie schnell und einfach ich in der Lage war, mein Konto zu sperren, wenn es eine Art von 2FA-Änderung gab,

schreibt beispielsweise der Redditor “Leagance”. 

Der Vorfall ereignet sich nur wenige Tage nachdem einige verärgerte Kunden behauptet hatten, ihre Coinbase-Konten seien gehackt und geleert worden. Laut einem CNBC-Bericht vom 24. August behaupten die Nutzer, dass der Support nicht umgehend auf Hilfeanfragen im Zusammenhang mit dem Vorfall reagiert habe. Erst in diesem Monat kündigte Coinbase eine neue Support-Telefonleitung für Kunden an, die verdächtige Aktivitäten feststellen und glauben, dass mit ihrem Konto etwas nicht stimmt. Diese Leitung dürfte mittlerweile glühen.

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