Charles Schwab baut sein Krypto-Angebot aus. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor. Kunden des Vermögensverwalters sollen künftig Solana, Avalanche und Chainlink kaufen können. Damit sollen Kunden noch mehr Möglichkeiten bekommen, digitale Assets neben Aktien und anderen Vermögenswerten zur Portfoliodiversifikation zu nutzen, erklärt Joe Vietri, Head of Digital Assets bei Charles Schwab.
Seit Mai ist der Vermögensverwalter in den Krypto-Space eingestiegen und hatte zunächst Bitcoin und Ethereum seinen Kunden zum Handel angeboten. Nun die Expansion. Dass es dabei ausgerechnet Solana, Avalanche und Chainlink trifft, sei kein Zufall. Die Krypto-Projekte zeichneten sich vor allem durch ihre Ökosysteme aus und seien Investoren bekannt.
Für die SOL, AVAX und LINK eröffnet sich damit ein Millionenpublikum. Charles Schwab verfügt über rund 39 Millionen Kunden und verwaltet für sie ein Vermögen von über 12 Billionen US-Dollar. Schon eine kleine Umschichtung in die Coins könnte Auswirkungen auf die Kurse haben.
Lohnen sich Bitcoin und Co. im Portfolio?
Dass sich Krypto im Portfolio durchaus lohnen kann, zeigte zuletzt BlackRock. Der größte Vermögensverwalter der Welt stellte zuletzt fest: Bitcoin verbessert die Rendite.
Ihre Annahmen stützt BlackRock – die den größten Bitcoin-ETF der Welt verwalten – auf eine Rückrechnung historischer Kurse. Als Maßstab orientierte sich der Vermögensverwalter am klassischen 60/40-Portfolio (Aktien und Anleihen). Beim Aktienanteil nahmen die Autoren des Berichts ein bis zwei Prozent heraus, und ersetzten ihn durch Bitcoin. Das Ergebnis: Wer in den letzten zehn Jahren ein bis zwei Prozent seines Portfolios in die Kryptowährung umschichtete, bekam mehr Ertrag bei gleichem Risiko.
