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CFTC leitet Ermittlungen gegen BitMEX ein

Die US-amerikanische Aufsichtsbehörde für Finanzderivate, die Commodity Futures Trading Commission (CFTC), leitet Ermittlungen gegen die Bitcoin-Börse BitMEX ein. Im Raum steht der Verdacht, dass die Börse Registrierungen von US-Amerikanern zugelassen hatte. Dies wäre ein Verstoß gegen CFTC-Regulierungen.

David Scheider
 |  Lesezeit: 1 Minuten
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CFTC ermittelt gegen Bitcoin-Börse Bitmex

Beitragsbild: Shutterstock

Bitcoin-Börsen haben es in den USA nicht leicht. Strenge regulatorische Auflagen sorgen in vielen Fällen dafür, dass sich Krypto- und Blockchain-Unternehmen von vornherein selbst zensieren und ihre Plattformen für US-Amerikaner nicht zugänglich machen. So auch BitMEX – dachte man zumindest bisher.

Denn wie das Wirtschaftsnachrichten-Magazin Bloomberg berichtet, ermittelt die CFTC seit geraumer Zeit gegen die Krypto-Optionsbörse. Gegenstand der Untersuchungen sind Verdachtsfälle, nach denen BitMEX den Ausschluss der USA nicht konsequent durchgesetzt hat. So sollen sich US-Amerikaner etwa über VPNs problemlos bei der Börse registrieren können. Anders gesagt: Die CFTC wirft der Trading-Plattform unzureichende KYC-Maßnahmen vor.

Dies steht im Gegensatz zu Aussagen von Joe Coufal, verantwortlich für die PR bei BitMEX, nach denen „BitMEX seit 2015 alle US-Kunden pro-aktiv gebannt“ habe.

BitMEX vor allem in Asien beliebt

BitMEX ist zwar auf den Seychellen registriert. Die Plattform ist allerdings fast auf der ganzen Welt verfügbar – mit Ausnahme der USA, Nordkorea, Iran, Syrien und Sudan. Insbesondere im asiatischen Raum erfreut sich die Optionsbörse einiger Beliebtheit. Auf BitMEX können Futures Trader Bitcoin-Gewinne (und -Verluste) mit einem einhundertfachen Hebel versehen.

Zuletzt stand BitMEX in der Kritik, Insiderhandel zu begünstigen. Bitcoin-Endgegner Nouriel Roubini, auch bekannt als „Dr.Doom“, warf der Börse während einer Debatte mit BitMEX-CEO Arthur Hayes vor, gegen seine Kunden zu agieren. Ein Video besagter Debatte blieb zunächst unter Verschluss, was Roubini zum Anlass nahm, abermals gegen Hayes und sein Unternehmen zu feuern, ist mittlerweile (in editierter Form) allerdings aufgetaucht.

Bereits im August 2018 kam es es zu einem DDoS-Angriff auf die Futures-Trading-Plattform. Doch anstatt Warnungen an die Nutzer herauszugeben, war von Wartungsarbeiten die Rede. Viele Trader konnten so ihre Positionen nicht auflösen und verbuchten Verluste.

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