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Nach Alonzo: Cardano: Prototyp für DeFi-App-Store läutet neue Ära ein

Cardano führt kurz nach der Hard Fork Alonzo eine Plattform für zertifizierte, dezentrale Anwendungen ein, den Plutus dAppStore.

Christian Stede
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Eine Nahaufnahme einer Cardano-Münze

Beitragsbild: Shutterstock

Input Output (IOHK), das Entwicklungsunternehmen hinter Cardano, hat einen Store für DeFi-Anwendungen angekündigt. Im Plutus dAppStore können Entwickler ihre Cardano dApps hochladen, sodass die Community sie dort leichter finden kann. In einem Blog-Beitrag am Mittwoch veröffentlichte IOHK eine Vorschau auf ihren neuen “integrierten Ansatz” für die Entwicklung des Cardano-Ökosystems im Vorfeld des Cardano Summit 2021. Dort wird eine erste Version des Plutus dAppStore präsentiert. 

Der Cardano Summit 2021 findet am 25. und 26. dieses Monats statt. Cardanos Leiter für Marke und Kommunikation, Sidney Vollmer, deutete an, dass einige der Partnerschaften, die während des Gipfels angekündigt werden, “die Leute umhauen werden”.

Erst kürzlich hatte Cardano die Ära der Smart Contracts eingeläutet. Ob die Hard Fork Alonzo eine Wende in der DeFi-Welt bringt und an der Vormachtstellung von Ethereum kratzt, bleibt vorerst abzuwarten. Während das eigentliche Upgrade reibungslos verlief, waren viele in der Community enttäuscht, dass nur eine sehr geringe Anzahl von Anwendungen über das Netz verfügbar war.

Wie löst Cardano das Gleichzeitigkeitsproblem?

Mit dem neuen Plutus dAppStore möchte Cardano nun aber zwei Missstände beheben. Zum einen gibt es derzeit keinen formalen Entdeckungsprozess für dApps, die auf dem Netzwerk laufen. Zweitens gibt es keine umfassende Ansicht aller dApps, die in einem bestimmten Ökosystem für Endnutzer verfügbar sind. Der Plutus dAppStore soll diese Probleme lösen können.

Laut Ankündigung werden die Nutzer über einen Webbrowser auf den Plutus dAppStore zugreifen. Produktmanagerin Shruti Appiah spricht in ihrem Blog von einem “Schaufenster” für Cardano. Neben dem dAppStore führt IOHK auch ein formales Zertifizierungsprogramm für dezentrale Anwendungen von Drittanbietern auf Cardano ein. Ziel des Programms ist es, den Nutzern Sicherheit über die Integrität der von ihnen genutzten dApps durch automatische Logikprüfungen, manuelle Smart-Contract-Audits und formale Verifizierung zu geben.

Zwar stellt die Alonzo Hard Fork in der Tat einen Wendepunkt im DeFi-Kosmos dar. Ob sich dadurch an der unangefochtenen Ethereum-Dominanz langfristig etwas ändert, bleibt zunächst abzuwarten. Denn Konto-basierte Blockchains wie Ethereum erlauben es mehreren Nutzern, standardmäßig mit denselben Smart Contracts zu interagieren. Zustandsbasierte oder EUTXO-basierte Netzwerke wie Cardano stellen Entwickler in dieser Hinsicht aber vor gewisse Schwierigkeiten. Man spricht von dem “concurrency issue”, einem „Gleichzeitigkeitsproblem”. Aufgrund der Bekanntheit des Problems sucht man vielerorts bereits nach einer Lösung.

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