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CAPinside öffnet Private-Equity- und Infrastruktur-Investments für Kleinanleger

Das FinTech CAPinside hat eine digitale Plattform zur Tokenisierung für Private-Equity- und Infrastrukturfonds entwickelt. Erstmals können nun Kleinanleger Security Token von nicht börsennotierten Unternehmen erwerben. Der Token ist bereits verfügbar und wird am Donnerstag, dem 28. November, präsentiert.

Moritz Draht
 |  Lesezeit: 3 Minuten
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CAPinside-Token ermöglicht Private Equity- und Infrastruktur-Investments für Kleinanleger

Das Hamburger FinTech CAPinside stellt eine blockchainbasierte Plattform für die Tokenisierung von Private-Equity- und Infrastrukturfonds bereit. Dafür erstellen Asset Manager Portfolios aus Beteiligungen, durch die das Unternehmen Matching-Probleme der Investmentbranche lösen will. Die verwendete Blockchain basiert auf Ethereum und unterliegt einheitlichen Standards. Der Mechanismus funktioniert über eine Anleihe (Bond) und ist durch die Dokumentation durch die Blockchain nicht anders zu behandeln als jede andere Anleihe.

CAPinside wurde 2018 gegründet und ist Anbieter von Investmentfonds. Kunden von CAPinside können dabei aus über 35.000 Investmentprodukten wählen, diese auswerten und miteinander vergleichen. Dafür wertet das Unternehmen individuelle Investmentinformationen über einen Algorithmus aus.

Neuland Security Token Offering (STO)

Das Hamburger FinTech bietet den Kunden Beteiligungen an nicht börsennotierten Unternehmen (Private Equity) sowie an Infrastruktur-Projekten an. Mit diesen Anlagen gehen oftmals hohe Renditen einher. Wegen der geringen Korrelation zu traditionellen Anlageklassen, tragen sie zudem zur Portfoliodiversifizierung bei.

Doch entsprechende Beteiligungsstrukturen sind bislang komplex und illiquide. Daher bleiben sie bislang vor allem institutionellen Investoren und finanzstarken Kunden vorenthalten. CAPinside will Beteiligungen nun auch Kleinanlegern zugänglich machen, indem Kosten und Einstiegsgrößen gesenkt und die Handelbarkeit erhöht wird. Private Anleger können sich künftig ab 1.000 Euro an Private-Equity-Fonds und Infrastrukturfonds beteiligen.

In einer Pressemitteilung, die BTC-ECHO vorliegt, teilt CAPinside CEO Philipp Schröder mit:

Jetzt gehen wir einen entscheidenden Schritt weiter. Der Security Token ist im wahrsten Sinne des Wortes der Schlüssel dafür, einerseits weltweit neue Asset-Klassen für Anleger und andererseits neue Kundengruppen für die besten Asset Manager günstig und sicher zugänglich zu machen.

Im anschließenden Hintergrundgespräch mit BTC-ECHO ergänzt Schröder, dass „STO’s für erstklassige Assets ein echtes Problem der Branche lösen, indem sie Zugang schaffen, Kosten senken und liquide sind“. Insofern können „Security Token zum Sparplan der Zukunft werden“, so Schröder weiter. Selbstbewusst zieht Schröder den Vergleich mit den populären Exchange Traded Fonds (ETF) und äußert weiter: „Man mag STOs heute noch belächeln, das hat man beim ersten ETF auch getan.“

Markus Hujara, Marketing Chef bei CAPinside, fügt hinzu:

Immer mehr Marktteilnehmern wird das Potenzial der Tokenisierung bewusst, um ein breiteres Investorenpublikum zu erreichen, aber auch um Transaktionskosten zu senken. Für die besten Fondsanbieter ihrer Kategorie stellen wir nun bereit, was bisher gefehlt hat: ein skalierbares, transparentes und vertrauenswürdiges System für die besten Fondsmanager weltweit.

Die ersten Portfolios stehen bereit

Das FinTech arbeitet mit anerkannten Unternehmen der Finanzbranche für die digitale Verbriefung realer Assets zusammen, darunter die Fundament Group und Finoa. Für den STO zahlen die Anleger 0,5 Prozent der Anlagesumme als Gebühr pro Jahr. Für den Asset Manager fallen dabei keine Kosten an, auch nicht für den Vertrieb. CAPinside trete dabei nicht als Emittentin auf. Diese Funktion „übernehmen ausgesuchte Portfoliomanager“, so Hujara. Die ersten zwei Portfolios stehen schon bereit. Dabei handelt es sich um ein Private-Equity-Portfolio und ein ESG-Infrastruktur-Portfolio. Sobald der BaFin-Prospekt da ist, werden diese für den Wholesale geöffnet. Eine Tranche soll auch bereits direkt für Retail-Investoren offenstehen.

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