Diversifikation BTC, Gold und ETF: Welche Portfoliostruktur ist am rentabelsten?

Bitcoin Sport ETF und Halving: Auch im Jahr 2024 könnte es gut für Bitcoin aussehen. Sollte ich mit diesen Aussichten also “All In” gehen?

Dominic Döllel
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Bitcoin

Beitragsbild: Shutterstock

| Der Bitcoin-Kurs droht kurzfristig in die Korrektur überzugehen

Gewinn- und Verlustchancen halten sich dank der extremen Volatilität bei Bitcoin die Waage. Eine Lösung dagegen: Diversifikation.

“Bitcoin korreliert meist schwach oder gar nicht mit anderen Vermögenswerten, was es zu einem interessanten Portfolio-Diversifikator macht, mit dem sich das gesamte Risiko-Ertragsverhältnis eines Portfolios verbessern lässt”, erklärt Mark Valek, Investmentspezialist des Vermögensverwalters Incrementum AG.

Das lässt sich mit Zahlen belegen. Die Sharpe Ratio misst das Verhältnis zwischen der Rendite einer Anlage über dem risikofreien Zinssatz und der Volatilität der Rendite, um die risikoadjustierte Performance zu bewerten. In der Regel wird eine Sharpe Ratio von mehr als 1,0 von Anlegern als akzeptabel bis gut betrachtet. Ein Verhältnis über 2,0 wird als sehr gut bewertet. Ab 3,0 und höher gilt das Investment als ausgezeichnet. Hingegen wird ein Verhältnis unter 1,0 als suboptimal angesehen.

Im letzten Bullenmarkt lag die Sharpe Ratio von Bitcoin bei über 8,5. Zum Zeitpunkt des Schreibens notiert der Indikator bei 1,33.

Um das Risiko-Ertragsverhältnis zu minimieren, kann ein Bitcoin-Portfolio mit traditionellen Anlagen wie Exchange Traded Funds (zum Beispiel MSCI World) und Anleihen kombiniert werden.

Im Beispiel, ein Auszug aus dem Incrementum Bitcoin Compass: Vier verschiedene Portfolios. Je mehr Bitcoin enthalten ist, desto aggressiver das Portfolio. Bitcoin hat immerhin die höchste Volatilität aller enthaltenen Vermögenswerte. Beim Blick auf historische Entwicklungen wird deutlich: Mit mehr Bitcoin im Portfolio macht der Investor für kurze Zeiträume am meisten Verlust. Im Bullenmarkt verhält es sich diametral: Das Portfolio mit dem größten Bitcoin-Anteil bringt am meisten Rendite.

Eine optimale Portfolio-Diversifikation gibt es also nicht. Wer mehr Gewinn einfahren möchte, geht in der Regel auch ein höheres Verlustrisiko ein. Wer lieber auf Nummer sicher geht, hat am Ende womöglich weniger Gewinn.

Alles rund um BTC im Portfolio und wie es um die Kryptowährung generell steht, erfahrt ihr im neuen BTC-ECHO Bitcoin Report.

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