Kommentar BTC-ETFs: Ist das der Ausverkauf der Bitcoin-Idee?

Der Jubel über die Genehmigung der Spot ETFs war auch aus der Bitcoin-Szene gewaltig. Doch so mancher fürchtet um die Bitcoin-Grundprinzipien. Ein Kommentar.

David Scheider
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Beitragsbild: Shutterstock / Eigene Montage

| Bitcoin: Übernimmt jetzt die Wall Street?

Als Graswurzelbewegung ist Bitcoin angetreten, ein Geld der Freiheit zu sein. Ein digitales Zahlungsmittel und Wertspeicher, frei verfügbar für jedermann. Ein Geld ohne Zwänge, ein Angebot an all jene, deren Lebenswirklichkeit von einem dysfunktionalen Finanzsystem geprägt ist.

BTC fällt auf einen Nährboden, den die Occupy-Wall-Street-Bewegung angelegt hat. Den Mächtigen in den Notenbanken und an den Finanzmärkten mittels Sitzblockaden die Wirksamkeit zu entziehen – das war gescheitert. Bitcoin bedient sich der normativen Kraft des Faktischen. Das digitale Gold macht sich die Spieltheorie (manche würden sagen: die menschliche Gier) zunutze. Traumrenditen lassen einen Einstieg heute sinnvoller erscheinen, als einen Einstieg morgen. Gepaart mit einer inhärenten Resilienz gegen Angriffe von außen, ist Bitcoin ein scharfes Schwert und ein Gegengewicht zu ungehemmter Geldentwertung.

Ist die Bitcoin-Idee in Gefahr?

Doch mit der Genehmigung aller elf Bitcoin Spot ETFs steht die Wall Street nicht mehr an der Seitenlinie, sondern ist unumgänglicher Teil des BTC-Ökosystems. Und so mancher fragt sich: Ist die Bitcoin-Idee in Gefahr?

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