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Brian Kelly: Bitcoin Bull Run kommt 2019

Bitcoin-Bulle Brian Kelly hält am Bull-Run-Narrativ fest. Trotz 60 Prozent Verlust seit Jahresbeginn sieht der CNBC-Moderator keinen Grund zur Panik. Die institutionellen Neuankömmlinge wie Fidelity Investments in der Krypto-Arena seien „fantastische Nachrichten“ für alle Bitcoin-Anleger.

David Scheider
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Die Nachricht über den angekündigten Krypto-Trading-Desk von Fidelity lässt auch altbekannte Bitcoin-Freunde wie den „Fast-Money“-Moderator Brian Kelly nicht kalt. Während eines Gesprächs mit dem Fernsehsender CNBC erneuert der Bitcoin-Fürsprecher seine bullishen Töne:

„Fidelity ist eine fantastische Nachricht!“

Kelly bedient in der Sendung abermals das Narrativ des institutionellen Geldes, welches den nächsten Bull Run befeuern soll. Auf die Frage hin, wann denn mit den großen Investoren zu rechnen sei, antwortet Kelly in gewohnt euphorischer Manier:

„Fidelity hat Kryptos den Stempel aufgedrückt und festgestellt: Ja, das ist eine neue Asset-Klasse. Und zumindest was die Institutionen angeht, musst du jetzt entweder eine [Krypto-]Investmentstrategie haben oder Gründe, wieso du nicht [investiert bist]. […] Ich erwarte den Eintritt von Unternehmen wie der [Charles Schwab Corporation] im ersten Quartal 2019.“

Das Argument baut also auf dem entstehenden Marktdruck auf. Je mehr Investoren ihren Eintritt in den Krypto-Markt prominent ankündigen, desto mehr Druck baut dies auf Unternehmen am Seitenrand auf, sich zu positionieren.

In spätestens sechs Monaten sei dann die „sprichwörtliche Herde“ auf dem Weg in Richtung Markteintritt. Dann sei „Big Money” endlich angekommen.

„Institutional FOMO” durch Fidelity Digital Assets

Es waren große Neuigkeiten: Als Fidelity Investments letzte Woche eine reine Krypto-Sparte ankündigte, sahen das einige als verantwortlich für einen kurzfristigen Zuwachs im Bitcoin-Kurs. Namhafte Bitcoin-Enthusiasten wie Galaxy-Digital-Gründer Mike Novogratz verwiesen infolgedessen auch auf den steigenden Konkurrenzdruck für die großen Player. Dann hätte man eine Situation des „institutional FOMO“, also die Angst der Großbanken, eine einmalige Geschäftschance zu verpassen. Dies bringe letztlich alle großen Geldhäuser dazu, über eigene Investitionen in den Krypto-Markt nachzudenken.

Als BKCM-CEO nicht ganz unbefangen

Als Bitcoin-Bulle ist Brian Kelly indes schon zu einiger Berühmtheit gekommen. Dafür hat er auch gute Gründe: Als CEO von BKCM LLC steht er einem der größten Krypto-Fonds überhaupt vor. Der New Yorker Fonds investiert allen voran in Bitcoin, Ethereum und ICOs. Positive News über zukünftige Marktentwicklungen zu platzieren, liegt also im eigenen Interesse.

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