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DLT als Demokratiebooster Buterin und CZ einig: Blockchain-Technologie kann Wahlsystem optimieren

Bekannte Krypto-Persönlichkeiten sprachen sich auf Twitter öffentlich für Blockchain-basierte Wahlsysteme aus. Man könne viele Schwachpunkte der aktuellen Wahlen eliminieren. Doch ist die Blockchain-Technologie schon reif für solch eine Verantwortung?

Robin Wolf
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Abgabe eines Stimmzettels

Beitragsbild: Shutterstock

Während die Stimmenauszählungen auf Hochtouren laufen, melden sich auch bekannte Krypto-Köpfe zum Wahlsystem zu Wort. Dabei waren der CEO von Binance und Vitalik Buterin, Ethereum-Mitgründer, sich einig. Sie glauben, dass Blockchain-basierte Wahlen das derzeitige Wahlsystem erheblich verbessern könnten.

Der Bitcoin-Kurs scheint von den amerikanischen Präsidentschaftswahlen beflügelt zu sein. Vor dem Hintergrund langer Wartezeiten und Anschuldigungen von Wahlmanipulation startete Changpeng Zhao, CEO von Binance, eine Twitter-Debatte. Er behauptete, dies sei der perfekte Zeitpunkt eine Blockchain-basierte Mobile App für Wahlen zu entwickeln.

Entwickle jetzt etwas, bekomm es genehmigt (offensichtlich der schwierigste Schritt) und bekomme über 300 Millionen (identifizierte) Nutzer innerhalb von vier Jahren. Jeder fähige Entwickler sollte gewillt sein das “umsonst” zu machen.

Changpeng Zhao, CEO von Binance

Das entsprach auch der Meinung Vitalik Buterins. Der Ethereum-Mitgründer teilte die Nachricht und fügte hinzu, dass die Herstellung eines solches Systems eine schwere Aufgabe sei. Er glaubt jedoch, es sei nicht schwer, existierende Wahlsysteme zu schlagen. Dabei verweist er auf einen Artikel, der von einem Stimmzettelverlust in Südflorida berichtet. Demzufolge konnte USPS 27 Prozent der Briefwahlsendungen nicht zustellen.

Ist die Blockchain-Technologie reif für Wahlen?

Auch der Gründer von Cardano, Charles Hoskinson, glaubt an Wahlen auf der Blockchain. Er gab letzte Woche bekannt, dass Cardano aktiv daran arbeitet, die Infrastruktur für solche Wahlen bereitstellen zu können.

Gescheiterte Zustellungen der Post wären nicht das einzige Problem, das man durch die Blockchain kontern könnte. Durch eine geeignete Technologie könnte man auch die Zeit bis zur Bestätigung der Wahlergebnisse verkürzen. Weiterhin würde man die Privatsphäre der Wähler verstärken und zukünftig sogar Fragen bezüglich der Echtheit von Stimmen eliminieren.

Doch auch solch ein System hat seine Lücken. Während es sicherstellen kann, dass jede Wahlstimme gezählt wird, ist es momentan noch nicht in der Lage herauszufinden, ob diese Stimmen gültig sind. Auch müssen jegliche potenziellen Sicherheitslücken behoben sein, bevor solch eine Technologie marktreif ist. Eine schwere Aufgabe, wie Vitalik Buterin meinte.

Die Gründerin und CEO von MyCrypto, Taylor Monahan, ist ebenso der Meinung, die Blockchain-Welt könne noch kein reifes Wahlsystem auf den Markt bringen. Sie fügte der Diskussion bei, dass die Technologie inmitten von ICO-Betrügern, Hacks und unsicheren Smart Contracts für ein demokratisches Wahlsystem noch nicht bereit sei.

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