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On-Chain-Analyse Bitcoin: Vorboten einer Bullen-Rallye?

Bitcoin und Co. korrigieren weiter. Doch mehrere On-Chain-Indikatoren stimmen positiv. Ist Bitcoin überverkauft?

Nicola Hahn
 |  Lesezeit: 3 Minuten
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Bitcoin

Quelle: Shutterstock

Für die Bitcoin-Bullen war es keineswegs ein positiver Start ins Neue Jahr. Die Zinsankündigungen der Fed hatten am Markt eine regelrechte Abverkaufslawine von Risikowerten ins Rollen gebracht, die eine Flucht in vermeintlich sichere Häfen zur Folge hatte. Neben den hochbewerteten Technologie-Werten, wurden auch die Kryptowährungen in Mitleidenschaft gezogen und mussten teils zweistellige Kursverluste verzeichnen. Doch die Stimmungslage scheint sich zu drehen. Auch wenn es am heutigen Mittwoch, dem 2. Februar, mehr als zwei Prozent beim Krypto-Urgestein Bitcoin nach unten geht, scheint die Zeit der zweistelligen Kursverluste erst einmal vorbei zu sein. Indes deuten mehrere On-Chain-Indikatoren auf eine baldige Rallye.

Bitcoin-Akkumulationsphase bald abgeschlossen?

Krypto-Onchain-Analyst Will Clemente von blockware solutions wies bereits am 31. Januar auf den sogenannten Entity-Adjusted Dormancy Flow hin (siehe Grafik unten). Hierbei handelt es sich im Grunde genommen um eine Zahl, die das Verhältnis zwischen der Marktkapitalisierung und dem Ausgabeverhalten auf der Blockchain ausdrückt. Am 31. Januar deutete dieser Indikator auf einen starken Überverkauf hin.

Ein weiteres bullisches Signal liefern großvolumige Käufe der sogenannten Wale. Auch hierauf weist der Analyst hin und wertete das Geschehen dort als “sehr interessant”, da hier seit dem 14. Januar eine deutliche Entkopplung zwischen einerseits dem Bitcoin-Kurs und andererseits den Wal-Käufen zu beobachten ist.

On-Chain-Analyse: Bitcoin-Hodler stocken auf

Der Kurssturz seit dem Allzeithoch im November 2021 war laut Onchain-Analyst Dylan LeClaire vor allem durch sogenannte marginal-macro-sellers getrieben. In der Finanzwelt versteht man darunter eher kurzfristige Spekulanten und Trader, deren Handel sehr stark durch Makro-Events wie beispielsweise die aktuelle Zinspolitik der Fed bestimmt wird. Aus der untenstehenden Grafik geht allerdings hervor, dass seit Dezember 2021 eine stärkere Akkumulationsphase eingesetzt hat, sprich die Panik-Verkäufe wurden von sogenannten Hodlern genutzt, um verstärkt Bitcoin zu akkumulieren. LeClaire kommentiert dies in seinem Beitrag auf Twitter mit der Bemerkung, dass sobald die sogenannten marginal sellers wieder zu marginal buyers werden, der Bitcoin-Kurs weiter an Stärke gewinnen dürfte.

Aufgrund der starken Korrelation zum Gesamtmarkt, insbesondere den Technologie-Highfylern, dürfte eine bullische Fortsetzung vor allem vom weiteren Vorgehen der Fed abhängig sein. Aus den erwähnten On-Chain-Daten lässt sich jedoch schlussfolgern, dass der Nährboden hierfür gelegt ist.

Eine Investmententscheidung allein aufgrund einzelner On-Chain-Indikatoren ist nicht ratsam. Nichtsdestotrotz können diese als eine Art Anhaltspunkt dienen, um sich grob zu orientieren, in welchem Marktzyklus man sich gerade befindet.

Wer mehr über die Welt der On-Chain-Analyse lernen möchte, dem empfehlen wir den aktuellen Kryptokompass. Dort wird detailliert auf die wichtigsten Indikatoren eingegangen. Die Ausgabe kann man sich hier sichern.

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