Nach der Wahl des neuen taiwanesischen Präsidenten, Lai Ching-te, nehmen die Wahrscheinlichkeiten geopolitischer Spannungen zu. Seine Unabhängigkeitsbestrebungen gegenüber China gelten als weniger diplomatisch als die seiner Vorgängerin Tsai Ing-wen, ebenfalls von der Demokratischen Fortschrittspartei. Peking reagierte entsprechend aggressiv gegenüber dem Wahlausgang und betonte, dass Taiwan zu China gehöre beziehungsweise die Wiedervereinigung unaufhaltsam sei.
Sollte China Ernst machen und tatsächlich zum Angriffskrieg gegen Taiwan ausholen, dann wären die Auswirkungen auf die Weltwirtschaft fatal. Die Nation ist unentbehrlich im Bereich der Hochtechnologie, insbesondere mit seiner Chip-Industrie. Die Kosten für den Westen wären um ein Vielfaches höher als beim Ukraine-Krieg.
Folglich stellt sich auch die Frage, wie die Börsen auf eine derartige Eskalation reagieren würden. Im Mittelpunkt der Betrachtung steht Bitcoin, der stärker als in bisherigen geopolitischen Krisen eine Rolle unter Anlegern spielen würde. Aus diesem Grund geht es dabei um folgende Punkte:
- Wie die kurz- und mittelfristige Reaktion der Börse ausfallen könnte
- Was dies für die Volkswirtschaften des Westens bedeuten würde
- Warum eine Eskalation den Druck auf die Notenbanken massiv erhöhen würde, ihre Geldpolitik noch schneller zu lockern
- Wie eine neue US-Dollar-Schwäche den Bitcoin- und Gold-Kurs beflügeln könnte
- Warum dies zu einer Zuspitzung am Finanzplatz Hongkong führen würde
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