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Bitcoin fällt? Das Interesse steigt – Ein Silberstreif am Horizont

In einer Studie der Universität Cambridge zeichnet sich ein deutlicher Anstieg der Nutzerbasis von Kryptowährungen ab. Anhand von öffentlichen Daten extrapolieren die Wissenschaftler die ungefähre Anzahl von Neuanmeldungen auf Bitcoin-Börsen wie Binance und Coinbase. Das Ergebnis: Der Anstieg der Nutzer von Krypto-Assets setzt sich ungeachtet jeder Kursturbulenzen fort.

David Scheider
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Beitragsbild: Shutterstock

Trotz Bärenmarkt. Dieses Begriffspaar avanciert dieser Tage zum geflügelten Wort in der Bitcoin-Szene. Denn, auch wenn der Bitcoin-Kurs sinkt und der Markt zum wiederholten Male beerdigt wurde: Die Nachrichtenlage ist überaus positiv – um nicht zu sagen „bullish“.

Eine Studie des an der Universität Cambridge ansässigen Zentrums für alternative Finanzwissenschaft bestätigt diesen Umstand aktuell: Sie bestätigt, dass die Nutzerbasis von Kryptowährungen „trotz Bärenmarkt“ nachweislich ansteigt.

In der 2nd Global Cryptoasset Benchmarking Study kommen die Autoren zu dem eindeutigen Ergebnis, dass der Abverkauf von 2018 der Beliebtheit von Kryptowährungen keinen Abbruch getan hat. Im Gegenteil: Anhand der Untersuchung von öffentlich einsehbaren Datensätzen kommen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu dem Ergebnis, dass die absolute Anzahl an Nutzern von Kryptowährungen von 85 Millionen (2017) auf 139 Millionen (Q1-Q3 2018) angestiegen ist. Das entspricht einem Zuwachs von 63 Prozent innerhalb eines Jahres.

Anhand von Daten anderer Untersuchungen schätzen die Wissenschaftler den Bevölkerungsanteil, der im Besitz von Krypto-Assets ist, auf zwei bis neun Prozent.

Privatanleger immer offener für Bitcoin

Das Spannende: Bei einem Großteil der neu gewonnen Krypto-Enthusiasten handelt es sich allem Anschein nach um Privatinvestoren und nicht um institutionelle Anleger oder Geschäftskunden. Dies geht allen voran aus Daten der Bitcoin-Börsen hervor, die den Autorinnen und Autoren vorliegen.

Ein weiterer Trend, der sich andeutet, ist eine Tendenz zu höheren Übereinstimmungen mit KYC- und AML-Richtlinien (KYC: „Know your customer“; AML: „Anti Money Laundering“). Denn der Anteil der Börsen-Nutzer, die ein KYC-Onboarding durchlaufen haben, ist überproportional im Vergleich zum Vorjahr angestiegen (94 Prozent). Die Regulierungsbestrebungen der Finanzaufsichten scheinen Früchte zu tragen.

Langfristiges Denken zeichnet sich ab

Indes übt sich die neue Basis in Geduld und schwört kurzfristigen Gewinnen ab. Denn wie die Studie aufzeigt, geht das gehandelte on-chain-Volumen bei fast allen Kryptowährungen – mit Ausnahme von Bitcoin – zurück.

„Die Zahlen zeigen einen signifikanten Einbruch der on-chain-Transaktionen. Dies bestätigt die Sichtweise, dass Spekulationen und Langzeit-Strategien derzeit der vordergründige Use Case von Krypto-Assets sind.“

Kurzum: Die Hodl-Armee stockt auf.

Ein Lichtblick in bärischen Zeiten.

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