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Strafverfolgung Bitcoin-Betrug: US-Behörden schlagen zu

Schlechte Zeiten für Bitcoin-Betrüger. US-Behörden ist ein weiterer Schlag gegen Krypto-Diebe gelungen.

Phillip Horch
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Beitragsbild: Shutterstock

Die Frage, was Bitcoin eigentlich ist, lässt sich derzeit nicht leicht beantworten. Um sich als Krisenwährung und Safe-Haven-Asset zu etablieren, muss das Ökosystem offenbar noch reifen. Als digitaler Wertspeicher, dessen Nachschub deflationär angelegt ist, ist Bitcoin jedoch nach wie vor im Rennen. Eins ist dabei sicher: Das Bitcoin-Narrativ ändert sich über die Zeit.

Ein Narrativ, so wird es nach und nach deutlich, hat jedoch langsam ausgedient: das der Schattenwährung. Den meisten Kriminellen dürfte es langsam dämmern, dass sich Bitcoin nicht eignet, um damit Geld zu waschen oder Handel mit illegalen Waren zu treiben. Die Behörden haben längst aufgeschlossen, Betrügereien mit Bitcoin lohnen sich längst nicht mehr.

US-Behörden verurteilen Bitcoin-Betrüger

Das zeigte sich zuletzt am 17. März. Denn das Justizdepartement des US-Staates Oregon verkündete die Verurteilung zweier Bitcoin-Betrüger. Sie hatten sich laut den Behörden zu Internetbetrug und Geldwäsche verschworen, um dabei mit einem Betrugssystem Bitcoins zu ergaunern. Laut Anklageschrift haben sie ihren Twitter Account @HitBTCAssist verwendet, um Nutzern vorzutäuschen, sie hätten es mit Vertretern der Bitcoin-Börse HitBTC zu tun.

Als vermeintliche Kundenberater brachten sie ihr Opfer dazu, Zugangsdaten preiszugeben. Diese nutzten sie anschließend, um den Account ihres Opfers leerzuräumen und weiteten ihre Aktion auf die Krypto-Exchange Kraken aus. Insgesamt erbeuteten die beiden Kanadier damit 23,3 Bitcoins. Besonders schlau stellten sie sich dabei jedoch offenbar nicht an. So überwiesen sie sich die Beute auf ihre eigenen Kraken Accounts.

Anschließend verprassten sie ihre Beute, indem sich einer von beiden einen Mercedes Benz für 56.598 kanadische Dollar kaufte und indem sie gemeinsam Kasinos besuchten. Anschließend wurde einer der beiden am McCarran International Airport in Las Vegas verhaftet, der andere stellte sich freiwillig. Beide bekannten sich schuldig und begannen mit einer Entschädigungszahlung an ihr Opfer.

Strafverfolgung hat längst aufgeschlossen

Was die beiden Täter offenbar vollkommen falsch einschätzten, ist die vermeintliche Anonymität der Kryptowährung. Dass Transaktionen aufgrund der Transparenz der Blockchain für Behörden nachverfolgbar sind, schienen die beiden Bitcoin-Betrüger übersehen zu haben.

Ähnliches ist im vergangenen Jahr passiert. Im Oktober 2019 gelang es internationalen Ermittlern, den bis dato größten Kinderpornographie-Ring zu sprengen. Die Täter hatten Bitcoin verwendet, um ihre Machenschaften zu finanzieren, was ihnen schließlich zum Verhängnis wurde.

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