Am Wochenende fehlte dem Krypto-Markt weitgehend der klare Impuls. Bitcoin lief eher seitwärts, dafür gab es bei einzelnen Altcoins deutlich größere Ausschläge.
Mehr Bewegung könnte zur Wochenmitte kommen, denn am Mittwoch veröffentlicht das Bureau of Economic Analysis die PCE-Inflationsdaten für August. Die Kernrate lag im Juli bei 3,3 Prozent und wird von der Federal Reserve besonders genau verfolgt. Der Markt preist für die Fed-Sitzung am 28. Oktober aktuell mit 68,1 Prozent eine Zinserhöhung ein. Bis dahin dürfte vor allem der Iran-Krieg eine wichtige Rolle spielen, weil ein dauerhaft höherer Ölpreis den Inflationsdruck verstärken kann. Brent notiert derzeit bei rund 99 US-Dollar je Barrel.
Bitcoin fällt zurück – ETF-Zuflüsse bleiben stark
Bitcoin notiert am Montagmorgen bei rund 83.053 US-Dollar und verliert 1,74 Prozent. Ethereum fällt um 2,25 Prozent auf 2.647 US-Dollar, Solana gibt 2,37 Prozent auf 118,56 US-Dollar ab und XRP wird bei rund 1,48 US-Dollar gehandelt.
Ein Altcoin hat sich am Wochenende allerdings deutlich abgesetzt: Quant stieg in den vergangenen 24 Stunden um 62,4 Prozent und kommt seit Jahresbeginn inzwischen auf ein Plus von 307,7 Prozent.
Bei den US-Spot-ETFs fiel die vergangene Woche sehr stark aus. In die Bitcoin-Produkte flossen insgesamt 2,39 Milliarden US-Dollar, die Ethereum-ETFs sammelten im selben Zeitraum weitere 689,88 Millionen US-Dollar ein. Damit floss innerhalb weniger Handelstage erneut viel Kapital in die beiden größten Krypto-Assets.
Auch der Anleihemarkt bleibt für Bitcoin relevant: Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihe ist zuletzt auf rund 5,205 Prozent gestiegen und liegt damit auf einem sehr hohen Niveau. Solche Renditen erhöhen die Attraktivität vergleichsweise sicherer Staatsanleihen und können schwankungsreichere Anlagen wie Bitcoin und andere Risk on Assets weniger interessant machen.
